Nach seiner Absage als zukünftiger Sportdirektor an den DEB und dem Rückzug aus dem Kompetenzteam Sport von DEB und DEL hat Bernd Truntschka den Verband schwer attackiert. Der Führungsspitze warf der ehemalige Nationalspieler vor, sich gegen Veränderungen zu wehren.

"Die Widerstände gegen grundlegende Reformen sind beim DEB einfach zu groß und deshalb gibt es auch fundamentale Auffassungsunterschiede mit den DEL-Kompetenzteammitgliedern über den Zuschnitt der Sportdirektor-Position", erklärte Truntschka in einem Interview mit "hockeyweb.de".

Über die fehlende Rückendeckung für seine Kandidatur zeigte sich der Landshuter "nicht enttäuscht". "Es war mir zunehmend unangenehm, wie über mich diskutiert und berichtet, statt mit mir gesprochen wurde. Und ich wollte nicht, daß die DEL jetzt für mich 'sammeln' geht", sagte er.

Truntschka war seitens der DEL als Einziger Kandidat für Nachfolge von Franz Reindl als Sportdirektor vorgeschlagen worden, DEB-Präsident Uwe Harnos hatte kritisiert, dass es nicht mehr Vorschläge gebe.

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