Wunschkandidat Ralph Krueger hat sich ein Jahr nach seiner Absage wieder als Eishockey-Bundestrainer ins Gespräch gebracht.

"Ich würde nie nein sagen, denn es wäre eine riesige Ehre als Bundestrainer zu arbeiten", sagte der Assistenz-Coach des NHL-Klubs Edmonton Oilers im Interview mit "Eishockey News" und ergänzte: "Und meine Frau und ich sehen unsere Zukunft in Europa."

Im vergangenen Jahr hatte der ehemalige Schweizer Nationaltrainer dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB) wegen seines NHL-Vertrages einen Korb gegeben, als er Nachfolger von Uwe Krupp werden sollte.

Der Verband verpflichtete daraufhin Kruegers einstigen Assistenten Jakob Kölliker als Bundestrainer für ein Jahr.

Kölliker sei, so Krueger, "ein ausgezeichneter Bundestrainer. Man sollte so lange wie möglich mit ihm zusammenarbeiten."

Der Schweizer sei "auf gar keinen Fall" eine Übergangslösung. DEB-Präsident Uwe Harnos hatte Spekulationen, dass Kölliker ein Statthalter für Krueger sei, im November am Rande des Deutschland Cups befeuert.

Er stehe weiter in Kontakt mit Krueger, sagte Harnos damals, Kölliker werde nach der Saison am sportlichen Erfolg gemessen, das Viertelfinale bei der WM in Schweden und Finnland (4. bis 20. Mai) sei "die Mindestanforderung".

Kruegers Vertrag bei den Edmonton Oilers läuft zum Saisonende aus. Der ehemalige deutsche Nationalspieler ließ durchblicken, dass er seine Zukunft nicht als NHL-Co-Trainer sieht.

"Ich bin von Natur aus eher der Typ des Head Coaches", sagte der 52-Jährige.

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