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Matthias Weinhandl (l.) bereitete die ersten drei Schweden-Tore vor © getty

Die Tre Kronor setzen sich im kleinen Finale gegen die USA durch. Die Amerikaner müssen weiter auf die erste Medaille seit 2004 warten.

Bern - Olympiasieger Schweden hat sich bei der Eishockey-WM in der Schweiz mit Bronze getröstet. (DATENCENTER: WM-Ergebnisse)

Der achtmalige Weltmeister besiegte im kleinen Finale die USA dank eines Doppelschlags in der 34. und 36. Minute mit 4:2 (0:0, 2:1, 2:1) und sicherte sich zum 15. Mal Platz drei bei einer Weltmeisterschaft. (STATISTIK: Die Stenogramme)

Die Mannschaft von Trainer Bengt-Ake Gustafsson war am Freitag im Halbfinale mit 1:3 an Kanada gescheitert. (Kanada macht das Traumfinale perfekt)

USA muss weiter warten

Während die Schweden ihre 41. WM-Medaille holten, ging die amerikanische NHL-Auswahl wieder leer aus. Seit dem Olympia- und WM-Triumph 1960 hat das US-Team bei Weltmeisterschaften lediglich dreimal Bronze gewonnen - zuletzt 2004 in Prag.

Die Mannschaft von Trainer Ron Wilson hatte im Viertelfinale überraschend Finnland ausgeschaltet und mit einem 2:3 gegen Titelverteidiger Russland nur knapp das Endspiel verpasst. (103282DIASHOW: Miracle on Ice)

Johnson sorgt für Führung

Vor 11.249 Zuschauern in der Berner Allmend-Halle brachte Jack Johnson die Amerikaner mit einem Schlagschuss von der blauen Linie in Überzahl in Führung (26.).

Es war bereits das fünfte Turniertor des Verteidigers der Los Angeles Kings.

Doppelschlag im Powerplay

Die Tre Kronor schlugen ebenfalls im Powerplay zu: Loui Eriksson (34.) und Tony Martensson (36.) drehten innerhalb von 154 Sekunden das Spiel.

Nachdem David Backes für das US-Team nur den Pfosten getroffen hatte (39.), glich Joe Pavelski nach einem sehenswerten Solo aus (43.). (95818DIASHOW: Die Stars der WM)

Oduya macht Sack zu

Doch ihr drittes Überzahltor brachte die Schweden zurück auf Siegkurs: Carl Gunnarsson erzielte das 3:2 (49.), ehe Johnny Oduya eine Sekunde vor der Schlusssirene mit dem vierten Treffer alles klar machte.

Der Olympiasieger hatte die USA bereits in der Vorrunde 6:5 nach Verlängerung besiegt.

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