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Petteri Nummelin spielt seit 2008 für den HC Lugano in der Schweiz © imago

Deutschlands nächster Gegner gerät überraschend gegen Dänemark unter die Räder. Kanada feiert einen Auftaktsieg gegen Italien.

Mannheim/Köln - Glanzloser Pflichtsieg für Olympiasieger Kanada, Blamage für Deutschlands kommenden Gegner Finnland.

Einen Tag nach dem Sensationscoup der deutschen Nationalmannschaft zum Auftakt der Heim-WM gegen die USA (2:1 n.V.) hat es eine weitere Überraschung gegeben. (Alles zur Eishockey-WM)

Der Olympia-Dritte Finnland verlor in Köln gegen den Weltranglisten-13. Dänemark mit 1:4 (1:2, 0:1, 0:1) und blamierte sich vor dem Duell gegen die deutsche Mannschaft am Montag (20 Uhr live im TICKER und im TV auf SPORT1) bis auf die Knochen.

Kanada schlägt Italien

Der 24-malige Weltmeister Kanada dagegen siegte gegen Außenseiter Italien mit 5:1 (2:1, 2:0, 1:0), präsentierte sich 68 Tage nach dem Triumph bei den Winterspielen von Vancouver aber von seiner Top-Form noch ein Stück entfernt.

Im dritten Spiel des zweiten Spieltages gewann die Schweiz dank des 3:1 (1:0, 1:0, 1:1) gegen Lettland zum fünften Mal in Folge sein Auftaktspiel bei einer WM.

Finnland schon früh im Hintertreffen

In der Kölner Arena lag Finnland nach nicht einmal sechs Minuten mit 0:2 in Rückstand. Dänemarks NHL-Legionäre Frans Nielsen (3./New York Islanders) und Peter Regin (6./Ottawa Senators) brachten die Dänen in Führung. (Statistiken)

Danach nahm Finnlands Headcoach Jukka Jalonen eine Auszeit, die sich zunächst auszahlen sollte.

Petri Kontiola gelang der schnelle Anschlusstreffer (7.). Doch Johan Jakobsen (22.) und erneut Nielsen (60.) machten den Überraschungscoup für die Dänen, die die Tabellenführung in der Gruppe D übernahmen, perfekt.

NHL-Topscorer Stamkos trifft

Die Tore für die kanadischen "Ahornblätter" erzielten Corey Perry (3.), der als einziger Olympiasieger im WM-Kader steht, Kris Russell (20.), Matt Duchene (26.), Steve Stamkos (31.) und Rene Bourque (58.).

Für die tapfer kämpfenden Italiener, die vor einem Jahr in die A-Gruppe aufgestiegen waren, markierte Michele Strazzabosco (13.) den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.

"Das war ein exzellenter Test für meine Mannschaft. Jetzt weiß sie, wie hoch das Niveau bei der WM ist", sagte Trainer Craig MacTavish in Richtung seines stark verjüngten Teams.

Owetschkins Russen greifen ein

Kanada, das als zweite Mannschaft nach Schweden 2006 Olympiasieger und Weltmeister im selben Jahr werden will, wusste nur im Mitteldrittel zu überzeugen.

Am Sonntag greift Titelverteidiger Russland mit Superstar Alexander Owetschkin ins WM-Geschehen ein. Die Sbornaja tritt in Köln (20.15) gegen die Slowakei an.

Im zweiten Spiel der Gruppe A treffen Weißrussland und Kasachstan aufeinander. Außerdem wollen die Mitfavoriten Schweden gegen Norwegen (20.15) und Tschechien gegen Frankreich (16.15) in Mannheim mit Siegen ins Turnier einsteigen. (alle Spiele ab 16.15 im LIVE-TICKER)

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