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Das Eishockey-Team Tschechiens wurde 1998 in Nagano zum ersten Mal Olympiasieger © getty

Die NHL-Legende führt den elfmaligen Weltmeister zum Sieg über Frankreich. Weißrussland siegt im Duell der Außenseiter.

Mannheim/Köln - Tschechien gibt sich keine Blöße.

Angeführt von Routinier Jaromir Jagr hat die Eishockey-Nationalmannschaft Tschechiens einen WM-Auftakt nach Maß gefeiert. (Alles zur Eishockey-WM)

Der elfmalige Weltmeister siegte vor 3132 Zuschauern in Mannheim mühelos gegen Außenseiter Frankreich mit 6:2 (2:0, 2:0, 2:2).

Dabei geriet das Team von Trainer Vladimir Ruzicka, das bei Olympia bereits im Viertelfinale gescheitert war, in keiner Phase des Spiels ernsthaft in Bedrängnis.

Jagr in Spiellaune

Der 38-Jährige Jagr, der in seiner 17-jährigen NHL-Karriere elf Mal für das All-Star-Game nominiert wurde und inzwischen in Russland bei Awangard Omsk sein Geld verdient, präsentierte sich in starker Verfassung.

Immer wieder setzte der zweimalige Stanley-Cup-Gewinner seine Mitspieler mustergültig ein, so beim 1:0 durch Petr Hubacek (1.) und beim 6:2 durch Miroslav Blatak (60.).

Frankreich mit Ergebniskosmetik

Die weiteren Treffer für Tschechien erzielten Jiri Novotny (12. ), Petr Gregoriak (24.), Karel Rachunek (26.) und Lukas Kaspar (47. ).

Für die Franzosen erzielten Yorick Treille (47.) und Laurent Meunier (49.) die Ehrtentreffer - allerdings zu einem Zeitpunkt als die Partie bereits entschieden war.

Weißrussland besiegt Kasachstan

Im Duell der Außenseiter feierte Weißrussland einen Auftaktsieg gegen Kasachstan. Durch den Erfolg krönten die Weißrussen ihre erfolgreiche Aufholjagd und haben den Einzug in die Zwischenrunde vor Augen. (Statistiken)

Der Olympia-Teilnehmer kam im ersten Spiel der Gruppe A in Köln am Sonntag nach einem 0:2-Rückstand noch zu einem 5:2 (0:0, 2:2, 3:0) gegen Aufsteiger Kasachstan.

Achter Sieg im zehnten Spiel

Für die Weißrussen, die bei den Winterspielen in Vancouver 5:3 gegen Deutschland gewonnen hatten, war es im zehnten Spiel gegen die Kasachen der achte Sieg.

Der Aufsteiger ging vor 6125 Zuschauern nach torlosem ersten Drittel durch Dimitri Dudarew (21.) und Wladimir Antipin (31.) mit 2:0 in Führung.

Doch noch im Mittelabschnitt konnten Dimitri Meleschko (33.) und Michail Stefanowitsch (34.) innerhalb von 79 Sekunden ausgleichen.

Alexej Kaluschny (45.), NHL-Profi Ruslan Salei (51.) und Sergej Demagin (59.) machten mit ihren Toren dann alles klar.

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