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Tschechiens Kapitän Tomas Rolinek brachte sein Team gegen Schweden in Front © imago

Der elfmalige Weltmeister besiegt die Schweden und hat das Viertelfinale wieder im Blick. Die Slowaken fordert nun Deutschland.

Mannheim - Der elfmalige Weltmeister Tschechien hat seine Chancen auf das Viertelfinale der WM erheblich verbessert.

Der Olympiasieger von 1998 um Altstar Jaromir Jagr gewann sein abschließendes Vorrundenspiel gegen die bis dahin ungeschlagenen Schweden mit 2:1 (1:0, 1:1, 0:0).

Zwar blieb Tschechien trotz des Sieges in der Tabelle der Gruppe C hinter dem Drei-Kronen-Team zurück, allerdings nimmt Tschechien zumindest die drei Punkte in die Zwischenrunde mit. (Alles zur Eishockey-WM)

Dort trifft das Team von Trainer Vladimir Ruzicka im ersten Spiel am Samstag (ab 20 Uhr live im TICKER) in Mannheim auf die Schweiz.

Weinhandl fehlt verletzt

Der zweimalige Olympiasieger Schweden hat bereits am Freitag (ab 20 Uhr live im TICKER u. im TV auf SPORT1) gegen Lettland die vermeintlich leichtere Aufgabe.

Die Schweden, die auf ihren erfolgreichster Torschütze Mattias Weinhandl (drei Tore) wegen einer Gehirnerschütterung verzichten mussten, erwischten vor etwa 12.000 Zuschauern in der Mannheimer Arena einen katastrophalen Start.

Bereits nach 40 Sekunden musste Stürmer Jimmie Ericsson kurzzeitig verletzt vom Eis, nachdem er mit einem Spieler aus seinem Team zusammengeprallt war.

Tschechien ist am Drücker

Nur wenige Sekunden später verlor Erik Karlsson völlig unnötig die Scheibe an Tomas Rolinek.

Tschechiens Kapitän ließ sich die Chance nicht entgehen und erzielte die Führung für sein Team, dass zu dieser Zeit wegen einer Zweiminutenstrafe für Jagr wegen Haltens in Unterzahl agierte.

Auch in der Folgezeit blieben die von ihren zahlreichen fans angefeuerten Osteuropäer am Drücker.

Schweden enttäuscht

Von den Schweden, die die ersten beiden Partien gegen Norwegen (5:2) und Frankreich (3:2) noch problemlos gewonnen hatten, war lange Zeit wenig zu sehen.

Auch der der Ausgleich durch Magnus Paajarvi Svensson (25.) nach einem Fehler von Tschechiens Goalie Tomas Vokoun gab den Skandinaviern keine Sicherheit. Stattdessen brachte Petr Hubacek (30.) die Rot-Weiß-Blauen wieder auf die Siegerstraße. (Statistiken)

Slowakei trifft auf Deutschland

Ex-Weltmeister Slowakei ist derweil in die Zwischenrunde eingezogen und trifft dort auf den Deutschland.

Der Titelträger von 2002 sicherte sich durch einen 5:1 (1:0, 2:0, 2:1)-Sieg gegen Aufsteiger Kasachstan den zweiten Platz in der Gruppe A. Die Kasachen, die erstmals seit 2006 wieder erstklassig sind, müssen in die Abstiegsrunde.

Marek Zagrapan (17.), der Kölner Ivan Ciernik (26. und 34.), Tomas Tatar (55.) und Andrej Podkonicky (59.) schossen vor 13.556 Zuschauern die Slowakei, die am Dienstag (ab 16 Uhr live im TICKER und im TV auf SPORT1) auf die deutsche Mannschaft trifft, zum zweiten Sieg im dritten Spiel.

Kasachstan, dessen Ehrentreffer Dimitri Dudarew erzielte (45.), bekommt es in der Relegation mit den USA, Italien und Frankreich zu tun.

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