vergrößernverkleinern
Matt Gilroy von den New York Rangers erzielte gegen Frankreich drei Tore © getty

Die Amerikaner gewinnen gegen Frankreich und sind praktisch gerettet. Kasachstan verliert und muss auf Schützenhilfe hoffen.

Köln - Der Olympiazweite USA hat bei der Eishockey-WM in Deutschland den Ernst der Lage erkannt und mit zwei klaren Siegen den Klassenerhalt praktisch perfekt gemacht.

Währenddessen sind Kasachstans Chancen auf den Klassenerhalt noch einmal gesunken.

Nach drei Niederlagen in der Vorrunde schossen sich die US-Boys mit einem 10:0-Kantersieg gegen den Weltranglisten-18. am Samstag und einem 4:0 (0:0, 2:0, 2:0) gegen Frankreich am Sonntag den Frust von der Seele. (Alles zur Eishockey-WM)

Letzte Zweifel am Klassenerhalt kann und wird der mit 20 NHL-Profis angetretene Olympiazweite, der zuletzt 1982 in die B-Gruppe musste, wohl im letzten Spiel gegen Aufsteiger Italien am Dienstag (12.15 Uhr) beseitigen.

Matt Gilroy erzielt drei Tore

Nach nur vier Toren in den ersten drei Spielen traf der zweimalige Weltmeister USA gegen Kasachstan in Köln nach Belieben.

Vor allem Matt Gilroy von den New York Rangers mit drei Toren und sein Klubkollege Brendan Dubinsky mit einem Treffer und vier Assists stachen heraus.

Gegen Frankreich waren zweimal Nick Foligno (25. und 54.), Dubinsky (34.) und TJ Oshie (42.) erfolgreich.

Kasachstan auf Schützenhilfe angewiesen

Kasachstan verlor durch ein 1:2 (0:0, 0:0, 1:2) im schwachen Aufsteiger-Duell gegen Italien auch sein zweites Relegationsspiel und hat es nicht mehr in eigener Hand, den drohenden Abstieg zu vermeiden.

Nur bei einem Sieg im letzten Spiel am Dienstag (12.15 Uhr) gegen Frankreich und einer gleichzeitigen Niederlage von Italien gegen die USA kann sich Kasachstan noch retten.

Niveauarme Partie in Mannheim

Die mit nur 1934 Zuschauern in der Mannheimer Arena bislang niedrigste Besucherzahl der WM passte zum niveauarmen Geschehen auf dem Eis.

Die Kasachen präsentierten sich im Spiel "Not gegen Elend" defensiv zwar wesentlich stabiler als in den vier Begegnungen zuvor, in denen sie 24 Gegentreffer kassiert hatten.

Nach vorne lief aber wie auch beim Gegner so gut wie gar nichts zusammen.

Nach dem Gegentreffer durch Roman Starschenko (45.) wachten die Italiener auf und sorgten innerhalb von drei Minuten durch Tore von Christian Borgatello (47.) und Michael Souza (50.) für die Wende.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel