vergrößernverkleinern
Jewgeni Malkin (l.) bestritt gegen Finnland erst sein zweites Spiel bei der WM © getty

Russland gewinnt das Gruppenendspiel gegen Finnland und feiert den 25. WM-Sieg in Serie. Im Viertelfinale wartet nun der Olympiasieger.

Köln - Bei der Eishockey-WM in Deutschland kommt es bereits im Viertelfinale zum Gigantenduell Russland gegen Kanada.

Weltmeister Russland feierte auf dem Weg zum Titel-Hattrick mit dem 5:0 (1:0, 2:0, 2:0) gegen den Olympiadritten Finnland seinen 25. WM-Sieg in Folge und sicherte sich Platz eins in der Zwischenrundengruppe E.

Kanada unterlag Tschechien mit 2:3 (1:1, 0:2, 1:0), das sich als Dritter für die Runde der letzten Acht qualifizierte und die Ahornblätter auf Rang vier verdrängte.

32 von 33 WM-Spielen gewonnen

Vor 11.687 Zuschauern in Köln erzielten Sergej Fedorow (17.), Jewgeni Malkin (24.), Nikolaj Kulemin (25.), Alexej Jemelin (43.) und Maxim Afinogenow (43.) die Tore für die Mannschaft von Trainer Wjatscheslaw Bykow, unter dessen Regie die Sbornaja 32 von 33 WM-Spielen gewann (Die WM-Statistik).

Die Finnen hatten im ersten Drittel Pech, als sie vor dem ersten Gegentor dreimal Latte oder Pfosten trafen.

Der Weltmeister von 1995 trifft im Viertelfinale am Donnerstag auf Tschechien.

Revanche für Vancouver

Die russischen Stars um Alexander Owetschkin haben gegen Kanada die Chance zur Olympia-Revanche.

Im Viertelfinale von Vancouver gerieten sie mit 3:7 gegen den späteren Olympiasieger unter die Räder. Bei Weltmeisterschaften triumphierten die Russen dagegen in den letzten beiden Endspielen gegen die Profis aus dem Eishockey-Mutterland.

Tschechien zieht an Kanada vorbei

Der elfmalige Weltmeister Tschechien um Altstar Jaromir Jagr löste im letzten Zwischenrundenspiel sein Ticket für die K.o.-Runde.

Eine Niederlage in der regulären Spielzeit hätte für Tschechien das Aus und die schlechteste Platzierung in der 90-jährigen WM-Geschichte bedeutet.

Mit dem 33. Sieg im 70. WM-Duell zogen die Osteuropäer aber in der Tabelle der Gruppe F noch an Kanada vorbei

Jagr trifft

Vor 6466 Zuschauern in der Mannheimer Arena kämpften beide Teams verbissen um jeden Puck, erspielten sich anfangs aber nur wenig gute Tormöglichkeiten.

Nach der Führung für Kanada durch Kapitän Ray Whitney (7.) sorgten Lukas Kaspars (19.) mit einem Unterzahltor, Altstar Jagr (33.) und Jakub Klepis (39.) für die Wende zugunsten der Tschechen (Alles zur Eishockey-WM).

Ein Spiel für Krieger

Bei allen Gegentreffern machte der ohnehin im gesamten Turnierverlauf wenig souverän wirkende Goalie Chris Mason keine glückliche Figur.

Die Nordamerikaner antworteten mit wütenden, aber wenig durchdachten Angriffen. Matt Duchene gelang nur noch der Anschlusstreffer (59.)

"Ich habe ein gutes Spiel gesehen, beiden Teams war die Bedeutung anzumerken. Das war ein Spiel für Krieger, und wir haben gekämpft wie Krieger, auch wenn es nicht gereicht hat. Ich bin dennoch so optimistisch wie noch nie bei diesem Turnier", sagte Kanadas Trainer Craig MacTavish.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren! Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel