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Jarkko Immonen (M.) erzielte seine Turniertore sechs und sieben © getty

Norwegen geht in Führung, aber der Favorit ist im Powerplay zu stark. Jetzt trifft "Suomi" auf den Sieger des Giganten-Duells.

Bratislava - Mit äußerst effektivem Powerplay hat Ex-Weltmeister Finnland bei der Eishockey-WM in der Slowakei Kurs auf die Medaillen genommen.

Dank drei Überzahltoren setzte sich der WM-Titelträger von 1995 im Viertelfinale mit 4:1 (0:0, 4:1, 0:0) gegen Außenseiter Norwegen durch.

Damit spielt "Suomi" erstmals seit Bronze 2008 wieder um Edelmetall. Die Norweger, die mindestens den sechsten Platz sicher haben, verbuchten trotz des Ausscheidens ihr bestes WM-Ergebnis seit Rang fünf 1962.

Im Halbfinale treffen die Finnen am Freitag (ab 20 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) entweder auf Olympiasieger Kanada oder Rekordweltmeister Russland. Die beiden Eishockey-Supermächte standen sich am Donnerstagabend im letzten Viertelfinale gegenüber (DATENCENTER: Der WM-Spielplan).

Olimb mit der Führung

Die "Wikinger" ärgerten vor 8947 Zuschauern in Bratislava den Favoriten über ein Drittel lang.

Zunächst hatten sie durch Mads Hansen (18.) und den Ex-Duisburger Lars-Erik Spets (19.) zwei hochkarätige Chancen zur Führung.

Das 1:0 erzielte dann Ken Andre Olimb mit einem verwandelten Penalty (24.) (STATISTIK: Goalgetter und Hexer).

Finnland überzeugt im Powerplay

Die Finnen antworteten mit drei Powerplay-Toren innerhalb von neun Minten. Jarkko Immonen (27. und 36.) und Tuomo Ruutu (29.) drehten jeweils bei 5:4-Überzahl das Spiel.

Jani Lajunen (39.) sorgte für die Entscheidung, als ein Spieler jeder Mannschaft auf der Strafbank saß.

Am Ende stand der 16. finnische Sieg im 17. WM-Duell bei einem Unentschieden.

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