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So sieht Icy, das Maskottchen der Eishockey-Weltmeisterschaft 2013, aus © getty

Die Eishockey-WM 2013 in Stockholm und Helsinki startet bald. Doch wie genau läuft das Turnier ab? SPORT1 erklärt den Modus.

Stockholm - Keine Zwischenrunde und Viertelfinals innerhalb der Vorrundengruppe: Zum zweiten Mal nach 2012 wird die Eishockey-WM im Zwei-Gruppen-System ausgetragen.

Die beiden Staffeln a sechs Teams gibt es seit 2011 nicht mehr, stattdessen treffen die 16 WM-Teilnehmer in zwei Vorrundengruppen zu je acht Mannschaften aufeinander.

Die ersten Vier aus der Gruppe H (Helsinki) und der Gruppe S (Stockholm) qualifizieren sich für das Viertelfinale, die beiden Tabellenletzten steigen in die B-Gruppe ab (DATENCENTER: Der WM-Spielplan).

Die Runde der letzten Acht wird aus reisetechnischen Gründen nicht über Kreuz ausgetragen - das heißt: der Erste der Gruppe H trifft nicht auf den Vierten der Stockholm-Staffel, sondern auf den Vierten der eigenen Gruppe.

Viertelfinals in den Vorrundenorten

In den Halbfinalspielen erfolgt dann wieder ein Kreuzvergleich, der Sieger der Helsinki-Partie (Erster gegen Vierter und Zweiter gegen Dritter) trifft auf die Stockholm-Gewinner (Erster gegen Vierter und Zweiter gegen Dritter).

Für die Fünft- bis Achtplatzierten ist die WM nach der Vorrunde beendet.

Allerdings gibt es bei der Abstiegsregelung noch etwas zu beachten. Platziert sich Weißrussland, als Gastgeber 2014 für die A-WM gesetzt, auf dem achten und letzten Rang der Stockholm-Staffel, rückt nicht automatisch der Siebtplatzierte auf den Abstiegsrang nach.

Stattdessen wird der Vergleich der beiden siebtplatzierten in der jeweiligen Gruppe herangezogen.

"Sudden Death" und Drei-Punkte-System

Bei der Punktevergabe bleibt alles beim Alten, es wird das Drei-Punkte-System angewendet. Für einen Sieg nach der regulären Spielzeit gibt es drei Punkte.

Steht es nach 60 Minuten unentschieden, wird um maximal fünf Minuten verlängert ("Sudden Death"), dabei stehen pro Mannschaft nur vier Feldspieler auf dem Eis.

Ist danach immer noch keine Entscheidung gefallen, kommt es zum Penaltyschießen. Der Sieger erhält zwei, der Verlierer einen Zähler.

Penaltyschießen im Endspiel

In der K.o.-Runde wird bei Unentschieden maximal zehn Minuten verlängert (im Finale 20 Minuten). Wer ein Tor erzielt, ist Sieger ("sudden death").

Fällt in der Verlängerung keine Entscheidung, kommt es zum Penaltyschießen - auch im Endspiel.

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