vergrößernverkleinern
Jochen Hecht spielt seit der WM 1996 im Trikot der deutschen Nationalmannschaft © getty

Jochen Hecht fliegt zur WM in die Schweiz, da die NADA einen Ausnahmeantrag abnickt. Doch ein Kontrollergebnis steht noch aus.

München - Jochen Hecht hat Grünes Licht für seinen Einsatz bei der WM erhalten, muss aber noch das Ergebnis seiner Dopingkontrolle abwarten.

Die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) gab dem Antrag des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) auf Wiedereingliederung des 31-Jährigen von den Buffalo Sabres in den nationalen Testpool statt.

Voraussetzung für seine WM-Teilnahme ist jedoch, dass die am vergangenen Freitag in Buffalo genommene Dopingprobe negativ ausfällt.

Nachträglicher Antrag vom DEB

Das Analyseergebnis dieser Probe, die im sogenannten beschleunigten Verfahren ausgewertet wird, steht noch aus.

Hecht machte sich bereits auf den Weg in die Schweiz, wo die deutsche Nationalmannschaft (zum Artikel: Krupp gibt Aufgebot bekannt) am Freitag (ab 16.15 Uhr LIVE) ihr Auftaktspiel gegen Weltmeister Russland bestreitet.

Hecht hatte nicht wie vorgeschrieben mindestens sechs Monate zum NADA-Kontrollprogramm gehört.

Erst als der Stürmer mit Buffalo die Playoffs um den Stanley Cup verpasst und seine WM-Teilnahme Bundestrainer Uwe Krupp zugesagt hatte, stellte der DEB den Ausnahmeantrag.

Reindl dankt der NADA

"Wir bedanken uns bei den Mitarbeitern der NADA für die rasche und unbürokratische Bearbeitung des Vorgangs", sagte DEB-Generalsekretär Franz Reindl: "Wir waren uns natürlich darüber im Klaren, dass wegen der kurzen Zeitspanne ebenso mit einer Ablehnung unseres Antrages gerechnet werden musste, welche wir selbstredend ohne Wenn und Aber akzeptiert hätten."

Der DEB unterstütze den Kampf gegen Doping im vollen Umfang und nominiere keinen Spieler für die Nationalmannschaften ohne unterzeichnete Athletenvereinbarung und Zustimmung der NADA.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel