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Christoph Schubert (l.) und die deutsche Mannschaft verpassten 2008 das Viertelfinale © getty

Wenn die DEB-Auswahl am Freitag auf Russland trifft, sind erstmals drei Punkte zu vergeben. Sport1.de stellt den Modus vor.

Bern - Die Eishockey-WM in der Schweiz steht vor der Tür. Am Freitag (ab 16 Uhr LIVE) eröffnet die deutsche Mannschaft gegen Weltmeister Russland das Turnier in Bern.

Sport1.de stellt den Modus bei der 73. Austragung der Titelkämpfe vor.

Bei der WM 2009 wird das Drei-Punkte-System angewendet. In der Vorrunde, die in die vier Gruppen A, B, C und D zu je vier Mannschaften aufgeteilt ist, spielt jeder gegen jeden. (DATENCENTER: Der Spielplan zur WM)

Für einen Sieg nach der regulären Spielzeit gibt es drei Punkte.

Verlängerung mit vier Mann

Steht es nach 60 Minuten unentschieden, wird um maximal fünf Minuten verlängert ("sudden death"), dabei stehen pro Mannschaft nur vier Feldspieler auf dem Eis.

Ist danach immer noch keine Entscheidung gefallen, kommt es zum Penaltyschießen.

Der Sieger erhält zwei, der Verlierer einen Zähler.

Direkter Vergleich zählt

Bei Punktgleichheit nach Abschluss der Vorrunde entscheidet zunächst der direkte Vergleich.

Erst dann zählt die Tordifferenz, ist auch die gleich, entscheidet die Zahl der mehr geschossenen Tore.

Sollte daraufhin immer noch Gleichheit herrschen, folgt ein Penaltyschießen.

Zwei Zwischenrundengruppen a sechs Teams

Die ersten Drei jeder Gruppe ziehen in die Zwischenrunde ein und nehmen nur ihre

gegeneinander erzielten Punkte mit.

Die Zwischenrunde wird in zwei Gruppen zu je sechs Mannschaften gespielt. Die Gruppe E setzt sich aus den jeweils ersten Drei der Vorrundengruppen B und C zusammen, die Gruppe F aus den qualifizierten Teams der Vorrundengruppen A und D.

Nur ein Endspiel

Die ersten Vier jeder Gruppe erreichen das Viertelfinale, das ebenso wie das Halbfinale im K.o.-System gespielt wird. Der Weltmeister wird in nur einem Endspiel ermittelt.

Bei Unentschieden wird maximal zehn Minuten verlängert (im Finale 20 Minuten), wer ein Tor erzielt, ist Sieger ("sudden death"). Fällt in der Verlängerung keine Entscheidung, kommt es zum Penaltyschießen.

Vier in die Relegationsrunde

Für den jeweils Fünft- und Sechstplatzierten der Zwischenrunde ist die WM beendet.

Die vier Gruppenletzten der Vorrunde spielen ohne Mitnahme der Punkte in der Relegationsrunde (jeder gegen jeden) zwei Absteiger aus.

Sollte Deutschland, WM-Ausrichter 2010 und damit automatisch qualifiziert, einen der letzten beiden Plätze belegen, steigt auch der Zweitplatzierte ab.

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