Mit der Eishockey-WM in Deutschland werden Millionen verdient. Nur der ausrichtende Deutsche Eishockey-Bund (DEB) bekommt vom Geldsegen wenig ab.

"Wenn wir am Ende plus/minus null schaffen, wäre das ein Riesenerfolg", sagt DEB-Sportdirektor Franz Reindl, gleichzeitig Generalsekretär des WM-Organisationskomitees: "Die meisten machen ein Minus, wenn sie keine öffentliche Förderung bekommen."

Bei der Leichtathletik-WM im vergangenen Jahr etwa steuerte das Land Berlin knapp 20 Millionen Euro bei, um den Etat auszugleichen.

Das OK der Eishockey-WM muss ohne Gelder der öffentlichen Hand auskommen und deshalb knapp kalkulieren. Den ursprünglich auf 17 Millionen Euro angesetzten Etat reduzierten Reindl und Co. durch zahlreiche Sachleistungen von Sponsoren auf 14,5 Millionen. Mit rund 400.000 verkauften Tickets ist der Break-Even-Punkt erreicht. "Dann sind wir über den Berg", sagt Reindl.

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