Olympiasieger Kanada schont in seinem ersten Zwischenrunden-Spiel der WM am Freitag in Mannheim seinen Topstar Steve Stamkos.

Der Torschützenkönig der NHL (51 Treffer) hatte bei der 1:4-Pleite am Mittwochabend gegen die Schweiz einen Ellenbogen ins Gesicht gerammt bekommen und klagt seitdem über Schmerzen im Kiefer.

Kanadas Teammanager Mark Messier glaubte zwar nicht an eine Gehirnerschütterung, wollte aber auch kein Risiko eingehen.

"Es gibt ein Protokoll, das wir in solchen Fällen einhalten müssen, und das werden wir natürlich tun", sagte Messier der Nachrichtenagentur "Canadian Press" und zeigte sich optimistisch, dass Stamkos im Laufe des Turniers wieder auf Torejagd gehen kann.

Möglicherweise wird er dies an der Seite von Sidney Crosby tun. In Mannheim machte das Gerücht die Runde, der Superstar werde nach dem Aus in den NHL-Playoffs mit den Pittsburgh Penguins den Kader des Olympiasiegers verstärken.

Ohne auf den Namen des Nationalhelden einzugehen, meinte Messier über mögliche Nachnominierungen: "Wir haben mit den ausgeschiedenen Teams noch nicht darüber diskutiert. Aber wir werden eine Wunschliste erstellen und anfangen, ein paar Anrufe zu tätigen."

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