Für Norwegens Kapitän Tommy Jakobsen ist die Eishockey-WM nach einer Undiszipliniertheit vorzeitig beendet.

Der Weltverband IIHF sperrte den Verteidiger des Weltranglistenelften nach dessen Matchstrafe bei der 1:12-Pleite gegen Olympiasieger Kanada für den Rest des Turniers.

Jakobsen, der früher in der Deutschen Eishockey Liga bei der Düsseldorfer EG und den Augsburger Panthern unter Vertrag stand, hatte im zweiten Drittel der Partie einen Schiedsrichter beleidigt und den anderen beim Verlassen des Eises mit der Schulter leicht berührt.

Nach Ansicht der Videoaufnahmen geht die IIHF-Disziplinarkommission von einer absichtlichen Berührung aus, während Jakobsen beteuert, dies sei versehentlich passiert.

"Ich habe das Gefühl, dass kleinere Teams hier benachteiligt werden. Das habe ich dem Schiedsrichter auch gesagt. Die Worte will ich aber nicht wiedergeben, die sind nicht jugendfrei", sagte der 39-Jährige.

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