Die Zukunft von Wjatscheslaw Bykow als Chefcoach der russischen Nationalmannschaft ist nach dem verlorenen WM-Finale gegen den Erzrivalen Tschechien am Sonntag in Köln fraglich.

"Ob ich zurücktrete, soll der Verband entscheiden", sagte der Kapitän der letzten sowjetischen Weltmeister-Mannschaft nach dem völlig überraschenden 1:2 der mit Stars wie Alexander Owetschkin, Jewgeni Malkin, Ilja Kowaltschuk oder Pawel Dazjuk gespickten Sbornaja gegen die Außenseiter aus Tschechien.

Verbandsboss Wladislaw Tretjak stellte sich jedenfalls nicht demonstrativ hinter Bykow.

"Ich kann im Moment nicht sagen, ob der Vertrag mit Bykow verlängert wird", sagte der ehemalige Goalie, Mitglied der einstigen Sowjet-Sbornaja, über seinen ehemaligen Teamkollegen.

Der Verlust der WM-Krone nach zuvor zwei Titeln in hintereinander (2008/2009) ist der zweite herbe Rückschlag innerhalb von drei Monaten nach dem Viertelfinal-Aus bei den Olympischen Winterspielen durch das 3:7 gegen Kanada.

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