Die Frage nach der Zukunft der finanziell angeschlagenen Kassel Huskies in der DEL entwickelt sich immer mehr zum Possenspiel.

Bei einer DEL-Gesellschafterversammlung am Donnerstag in Köln wollte die Liga eigentlich über einen möglichen Ausschluss der Hessen entscheiden, doch der kommissarische Huskies-Geschäftsführer Fritz Westhelle überraschte mit einer Einstweiligen Verfügung des Landgerichts Köln, die den 14 übrigen Gesellschaftern vorerst einen Rauswurf des Klubs untersagte.

Bei Zuwiderhandlung drohen den Gesellschaftern eine Geldstrafe in Höhe von 250.000 Euro oder ersatzweise eine Haftstrafe von sechs Monaten.

Bereits nach wenigen Minuten unterbrachen die Klubchefs die Sitzung und verließen den Versammlungsraum für eine Beratung an einem geheimen Ort. Man prüfe die rechtliche Lage, ließ die DEL verlauten. Die Verantwortlichen der Huskies wurden dazu nicht eingeladen.

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