Kuriosum bei der Eishockey-WM: Der Weltverband IIHF hat eingeräumt, dass bei sechs Spielen in Kosice Eishockey-Tore um sieben und drei Zentimeter an der falschen Stelle verankert wurden.

Betroffen sind die ersten beiden Spieltage der Gruppe B sowie der erste Spieltag der Gruppe C. Erste Anzeichen für die falsche Platzierung gab es, als die Franzosen nach der 1:9-Niederlage gegen Kanada sich irritiert äußerten.

Konsequenzen aus dem Tor-Skandal schließt die IIHF bislang aus.

"Es war ein technisches Problem, ein Fehler im Protokoll. Aber dieser Fehler hat keine Konsequenzen für den weiteren Turnierverlauf", sagte IIHF-Medienchef Szymon Szemberg.

Ein Einspruch der Teams sei sinnlos: "Wir treffen uns jeden Tag mit den Verbandsdirektoren zu offiziellen Gesprächen. Aber niemand hat Einspruch eingelegt." Daher werde das Turnier wie geplant fortgesetzt, betonte Szemberg.

Nach dem Blackout des Lichtsystems im Eröffnungsspiel in Kosice zwischen der Schweiz und Frankreich ist es der zweite technische Fehler bei der WM.

Für die kommenden Spiele sei das Tor wieder an der richtigen Stelle platziert, versicherte der Weltverband.

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