Norwegen hat bei der Eishockey-WM in der Slowakei erstmals seit 2008 wieder das Viertelfinale erreicht.

Der letztjährige WM-Neunte besiegte zum Abschluss der Zwischenrunde Frankreich mit 5:2 (3:1, 1:1, 1:0) und warf damit die Schweiz aus dem Wettbewerb.

Die Eidgenossen unter dem ehemaligen DEL-Trainer Sean Simpson verpassten trotz des 5:3 (2: 1, 2:1, 1:1) gegen die USA erst zum dritten Mal in den vergangenen neun Jahren die Runde der letzten Acht.

Mit seinem zweiten Sieg verabschiedete sich Gastgeber Slowakei aus dem Turnier. Das 4:1 (2:1, 0:0, 2:0) gegen Dänemark half dem Team um NHL-Star Marian Hossa nicht mehr, die letzte Chance auf das Viertelfinale hatte der Weltmeister von 2002 schon beim 1:2 gegen Finnland am Samstag verspielt.

Rekordweltmeister Russland schloss die Zwischenrunde nach dem 2:3 (2:0, 0:2, 0:0, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen gegen Finnland nur als Tabellenvierter ab.

Matchwinner für die Norweger war Schweden-Legionär Marius Holtet. Der Stürmer von Färjestads BK erzielte vier Tore. Für die Schweizer war Kevin Lötscher mit zwei Treffern der Sieggarant.

Bei den Slowaken, die durch ein Tor des Berliners Mads Christensen sogar in Rückstand gerieten (5.), versöhnten die Altstars Jozef Stümpel (11.), Miroslav Satan (16.), Marian Hossa (41.) und Richard Zednik (51.) die enttäuschten Fans ein wenig.

Die Russen um Superstar Alexander Owetschkin führten durch einen Doppelschlag von Nikolaj Kuljomin und Ilja Nikulin innerhalb von zwölf Sekunden (5.). Doch Mikko Koivu (27.) und Janne Niskala (37.) sorgten für den Ausgleich. Jarkko Immonen verwandelte den entscheidenden Penalty.

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