Die erste WM in zwei Ländern soll einen Zuschauerrekord bringen. Bei der Weltmeisterschaft 2012, die in Finnland und Schweden ausgetragen wird, rechnen die Veranstalter mit 650.000 Fans. Damit würde die Bestmarke der WM 2004 in Tschechien (552.097) deutlich überboten.

Gespielt wird nach einen neuen Modus. In zwei Achter-Gruppen werden in Helsinki und Stockholm die Viertelfinalisten sowie die zwei Absteiger ausgespielt.

Die beiden Gastgeber spielen jeweils in ihrer Hauptstadt. Die Gruppeneinteilung wird am kommenden Montag anhand der neuen Weltrangliste nach der WM in der Slowakei festgelegt.

"Der neue Modus ist sportlich gerechter", sagte Franz Reindl, Sportdirektor des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), "man kann nicht mehr so leicht absteigen. Aber es wird auch schwieriger, ins Viertelfinale zu kommen."

Insgesamt werden vom 4. bis 20. Mai 2012 64 Spiele ausgetragen, acht mehr als bisher. Bis zum Titel sind es zehn Partien statt bislang neun. Ab dem Halbfinale wird nur noch in der Hartwall Arena in Helsinki (13.600 Zuschauer) gespielt.

Als Ausgleich dafür ist der Globen in Stockholm (13.600) bei der WM ein Jahr später (3. bis 19. Mai 2013), die ebenfalls die beiden Nachbarn ausrichten, Hauptspielort. 2014 findet die WM in Minsk statt, 2015 sind Prag und Ostrava Gastgeber.

Für die WM 2016, die beim Kongress des Weltverbandes IIHF am Wochenende in Bratislava vergeben wird, haben sich Dänemark, Russland und die Ukraine beworben.

In Dänemark soll in der Fußball-Arena Parken gespielt werden, sie soll auf eine Kapazität von 15.000 Zuschauern verkleinert werden.

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