Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat den Präsidenten des Eishockey-Weltverbandes IIHF gerügt.

Wie es in einem offiziellen Statement des IOC-Exekutivkomitees, das zur Zeit in Dubai tagt, hieß, sei der Schweizer Rene Fasel wegen eines Interessenkonfliktes gerügt worden.

Fasel, der auch Mitglied des IOC-Exekutivkomitees ist, habe laut IOC zugegeben, einem langjährigen Freund bei Verhandlungen mit der Firma, die für die TV- und Marketingrechte der IIHF zuständig ist, geholfen zu haben.

Das Exekutivkomitee erklärte in der offiziellen Mitteilung, dass das Hilfs-Angebot an eine befreundete Person, die dadurch "substanzielle finanzielle Vorteile" erlangt, ein Regelverstoß sei und das Ansehen der Olympischen Bewegung schädige.

Das IOC teilte weiter mit, dass der 60-Jährige Fasel die Firma seines Freundes beim Abschluss einer Vereinbarung mit dem für die TV- und Marketing-Rechte zuständigen Unternehmen unterstützt habe und "persönlich" in Vertrags-Verhandlungen involviert gewesen sei.

Fasel bleibe laut IOC aber trotzdem weiter Mitglied des Exekutivkomitees.

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