Das demütigende Viertelfinal-Aus durch das 2:5 gegen Russland sorgte in Kanada knapp drei Monate nach dem Goldrausch von Vancouver für Katerstimmung.

Zu allem Übel setzte auch der Weltverband IIHF noch einen drauf. In einem Artikel auf der Internetseite der IIHF mit dem Titel "Nein zu deinem Land" hieß es unter der Woche, "dass Spieler, die der WM fernbleiben, nicht nur dem Team und den Fans den Rücken zukehren, sondern auch dem System, das sie entwickelt und reich gemacht hat".

In diesen vom IIHF-Kommunikations-Direktor verfassten Beitrag wurden Crosby und andere Spieler direkt genannt.

"Ich glaube ganz fest, dass IIHF-Präsident Rene Fasel die unangemessenen Bemerkungen gegen Sidney und andere Spieler sehr bedauert", sagte Crosbys Agent Pat Brisson kanadischen Medien.

Der Präsident des kanadischen Verbandes, Bob Nicholson, bestätigte, dass sich Fasel für "den Ton" der Bemerkungen entschuldigt habe.

"Wir sind stolz darauf, das kanadische Jersey zu tragen, und stolz darauf, was wir in den vergangenen Jahren bei Weltmeisterschaften geleistet haben", sagte Nicholson.

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