Der SC Bern hat beim Internationalen Sportgerichtshof CAS wegen des Ausfalls der Champions League Klage gegen den Weltverband IIHF eingereicht, berichtet die Schweizer Tageszeitung "NZZ".

Laut NZZ fordert der Schweizer Meister einen Schadensersatz in Höhe von 1,2 Millionen Franken (umgerechnet rund 900.000 Euro), nachdem die 2008 gegründete europäische Königsklasse nach nur einem Jahr aus finanziellen Gründen trotz laufender Verträge wieder eingestellt wurde.

Der Verein fordert laut der Zeitung 400.000 Euro Preisgeld sowie 450.000 Euro Personalinvestitionen plus die entsprechenden Zinsen ein.

"Das Gericht soll entscheiden, ob man Verträge einfach zerreißen kann", wird SCB-Boss Marc Lüthi zitiert.

Bis zum März diesen Jahres hatte die IIHF vergeblich versucht, nach einem Jahr Pause eine zweite Saison der Champions League zu organisieren. Das Projekt war nach nur einem Jahr beendet worden, nachdem sich die russischen Geldgeber zurückgezogen hatten.

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