Der frühere Nationalspieler Klaus Kathan vom kriselnden EHC München will anlässlich seines bevorstehenden 900. Spiels in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) von einer besonderen Ehrung nicht viel wissen.
"Hören's mir auf", sagte der 35-Jährige dem "Münchner Merkur" und der "tz" vor seinem Jubiläum am Sonntag gegen die Iserlohn Roosters: "Wenn wir am Freitag in Nürnberg nicht gewinnen, will ich nichts sehen und hören. Ziel ist, am Freitag zu gewinnen und gesund zu bleiben, dann kann man mir am Sonntag gerne was geben. Bild, Bierkrügerl, Trikot - egal."
Der gebürtige Bad Tölzer spielte vor seiner Zeit in München bereits in Berlin, Rosenheim, Kassel, Mannheim, Düsseldorf und Hannover. Mit den Scorpions wurde er 2010 deutscher Meister. In der Nationalmannschaft kam der Sohn des Frauen-Bundestrainers Peter Kathan zu 153 Einsätzen (29 Tore).
Wenn er vor seinem Jubiläum ("900, das ist schon gewaltig") auf seine Karriere zurückblicke, müsse er feststellen, dass er "großes Glück" gehabt habe, sagte Klaus Kathan: "Ich bin vor schweren Verletzungen verschont geblieben, habe mir einmal die Mittelhand gebrochen, das waren sechs Wochen Pause, meine längste Ausfallzeit."
