Der Deutsche Eishockey-Bund will im Streit mit den Landesverbänden und der Zweiten Bundesliga Fakten schaffen. Am Donnerstag bot der DEB den Klubs der zweithöchsten Spielklasse die Teilnahme an einer von ihm geführten Liga ab der Saison 2013/14 an.

"Damit soll den Klubs eine rechtlich sichere und sportlich reizvolle Grundlage für die nächste Saison gegeben werden", hieß es in einer Mitteilung des Verbandes.

Die Eishockeyspielbetriebsgesellschaft (ESBG), die bislang die 2. Bundesliga organisierte, hatte die Kooperationsverträge mit dem DEB und den Landes-Eissportverbänden (LEV) gekündigt und damit einen Rechtsstreit entfacht.

Streitpunkt war vor allem die Regelung von Auf- und Abstieg. Durch die Kündigung sind die Vereine der 2. Liga ab dem 1. Juni rechtlich und sportlich nicht mehr an den nationalen und internationalen Verbandsbereich angeschlossen.

Die Klubs können sich nun bis Mitte Mai für die Teilnahme am neu geordneten Spielbetrieb entscheiden, danach soll ein Grundkonzept für die neue Liga festgelegt werden.

"Eine Struktur unter einem Dach bietet klare und eindeutige Zuständigkeiten sowie Entscheidungswege - insgesamt wird so eine Vereinfachung zahlreicher Abläufe erst möglich und Reibungsverluste minimiert.

Der Spielbetrieb im DEB bietet nachhaltige und zuverlässige Strukturen, die sowohl Sport als auch Organisation betreffen", teilte der DEB mit.

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