Die Klubs der 2. Bundesliga gehen weiter auf Konfrontationskurs mit dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB). Die Zweitligisten lehnten ein Angebot des Verbandes ab, ab der Saison 2013/14 an einer vom DEB organisierten Liga teilzunehmen.

Stattdessen stimmten die Klubchefs für einen von der Deutschen Eishockey Liga (DEL) initiierten Konzept-Vorschlag als Grundlage für die Schaffung einer eigenständigen zweiten Liga unter dem Namen "DEL II".

"Die Pläne des DEB bieten nach Ansicht der Klubs der zweiten Liga weder eine zeitgemäße Organisation, noch eine wirtschaftliche Entwicklung, ein neues sportliches Konzept oder irgendeine Perspektive für ein Auf- und Abstiegsmodell", heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Gesellschafter der 2. Bundesliga.

Die Eishockeyspielbetriebsgesellschaft (ESBG), die bislang die 2. Bundesliga organisierte, hatte die Kooperationsverträge mit dem DEB und den Landes-Eissportverbänden (LEV) gekündigt und damit einen Rechtsstreit entfacht.

Durch die Kündigung sind die Zweitligisten ab dem 1. Juni rechtlich und sportlich nicht mehr an den nationalen und internationalen Verbandsbereich angeschlossen. Allerdings würden sie den DEB als nationalen Spitzenfachverband ebenso bedingungslos anerkennen wie die Regularien des Weltverbandes IIHF, heißt es in der Mitteilung.

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