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Nick Heidfeld ist mit 41 Punkten derzeit Sechster der WM-Gesamtwertung © imago

Nick Heidfeld liefert mit einer Bestzeit Argumente für einen neuen Vertrag. Unter den besten Vier sind zwei weitere Deutsche.

Von Martin Hoffmann

München - Was für ein Testtag aus deutscher Sicht: Drei Fahrer unter schwarz-rot-goldener Flagge fuhren in Monza unter die ersten Vier - und Nick Heidfeld vorneweg.

Unter den 89 absolvierten Runden des BMW-Sauber-Piloten war die beste des Tages in 1:22,621 Minuten.

Seelenbalsam für den deutschen Veteranen, der gerade von BMW-Motrosportdirektor Mario Theissen unter Druck gesetzt wurde, seine Qualifikationsleistungen zu verbessern.

Heidfeld kämpft immer noch darum, dass sein zum Saisonende auslaufender Vertrag verlängert wird.

Massa-Bestzeit pulverisiert

Mit seiner besten Runde schlug der 31-Jährige auch die Vortages-Bestzeit des WM-Zweiten Felipe Massa - und das um satte acht Zehntelsekunden.

Massa wurde am Donnerstag nur Fünfter mit 0,824 Sekunden Rückstand - abgehängt von zwei weiteren Deutschen.

Kovalainen sprengt deutsches Trio

Schneller war neben dem zweitplatzierten Nico Rosberg im Williams-Toyota (0,258 Sekunden zurück) auch Sebastian Vettel, der mit seinem Toro Rosso die viertschnellste Zeit hinlegte (+ 0,812).

Rosberg absolvierte dabei 100 Runden, Vettel nur 47, weil er sich den Wagen mit Teamkollege Sebastien Bourdais teilte.

Das deutsche Trio wurde nur durch McLaren-Pilot Heikki Kovalainen (+ 0,720) gesprengt.

Auch Sutil schlägt sich gut

Beachtlich schlug sich auch der vierte deutsche Pilot, Adrian Sutil, der mit seinem Force-India-Boliden Siebter wurde.

Nach 92 Runden hatte er 1,202 Sekunden Rückstand auf Heidfeld.

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