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Nick Heidfeld fährt seit 2006 für das Team von BWM Sauber © imago

Während Robert Kubica angeblich seinen Vertrag verlängert hat, wird die Luft für seinen BMW-Teamkollegen dünner.

München - Robert Kubica soll angeblich seinen Vertrag bei BMW Sauber F1 verlängert haben.

Laut der Tageszeitung "Daily Telegraph" bleibt der Pole demnach ein weiteres Jahr bis 2009 bei seinem Rennstall.

Das britische Blatt berichtet, dass Teamchef Dr. Mario Theissen seinen Piloten gerne für drei Jahre verpflichten wollte. Kubica habe aber einen längerfristigen Vertrag abgelehnt.

Der Druck wächst

Für den zweiten BWM Sauber-Pilot wird damit die Luft dagegen immer dünner. Nick Heidfelds Vertrag läuft zum Jahresende aus.

Einen Hinweis auf eine Verlängerung hat Theissen aber noch nicht gegeben.

Stattdessen sitzt Heidfeld ein Top-Fahrer wie der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso im Nacken, der von den Experten neben Kubica als der neue Mann im BMW-Cockpit gehandelt wird.

Heidfeld selbstkritsch

Während Kubica beim Großen Preis von Europa in Valencia auf Platz drei fuhr, landete "Quick Nick" nur auf Rang neun: "Das war ein schlimmes Rennen für mich. Es ist eine Katastrophe, mit einem Auto auf Platz neun zu landen, das offensichtlich gut genug für Platz drei ist", gab sich Heidfeld nach dem Rennen in Valencia selbstkritisch.

In der Gesamtwertung belegt der Deutsche mit 14 Punkten Rückstand auf seinen Teamkollegen Kubica Platz sechs.

Fehlende Konstanz

Heidfeld muss sich vor allem mit guten Leistungen in den Qualifyings für das Jahr 2009 empfehlen, was er bisher nicht getan hat und "die Möglichkeiten von Startplatz zehn aus sind einfach begrenzt", sagte Theissen.

Seinem deutschen Piloten fehlt nach Meinung des Teamchefs außerdem die Konstanz: "In der Formel 1 ist Stabilität ein wichtiger Faktor. Was wir in Valencia gesehen haben, war wieder durchwachsen", sagt Theissen bei "autosport.com".

"Im zweiten Qualifying fuhr er eine fast perfekte Runde. Davor hatte er Probleme an zwei Streckenabschnitten."

Hoffnung auf eine Steigerung

BMW hat Heidfeld aber noch nicht abgeschrieben: "Ich hoffe, das gibt ihm das nötige Selbstvertrauen für die kommenden Rennen. Ich denke, dass er auf dem richtigen Weg ist", erklärt der Motorsport-Chef.

Nach Meinung von Hans-Joachim Stuck täte BMW besser daran, sich von Heidfeld zu trennen. Bei Sport1.de erklärt der ehemalige Rennfahrer: "Nick Heidfeld ist ein guter Fahrer. Aber mit ihm kann BMW die WM nicht gewinnen."

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