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Felipe Massa (l.) und Kimi Räikkönen gehen auch in Zukunft für Ferrari an den Start © imago

Luca di Montezemolo dementiert Unstimmigkeiten mit Kimi Räikkönen. Italienische Medien üben harsche Kritik am Champion.

Rom - Formel-1-Weltmeister Kimi Räikkönen und Felipe Massa werden auch in der kommenden Saison für Ferrari fahren.

Dies versicherte am Freitag Ferrari-Chef Luca di Montezemolo, der Unstimmigkeiten mit dem Finnen Räikkönen dementierte.

"Kimi steckt nicht in der Krise. Niemand darf vergessen, dass er ein Weltmeister ist. Wir müssen alle arbeiten, um ihn in der Lage zu versetzen, vorne zu starten. Dies gilt vor allem für die neuen Rennstrecken, die ich nicht mag und die für die Formel 1 nicht positiv sind, weil man nicht überholen kann", sagte Montezemolo in Monza, wo derzeit Tests gefahren werden.

Harsche Kritik am Champion

Raikkönen war beim ersten Grand-Prix auf dem Stadtkurs in Valencia am vergangenen Sonntag mit einem Motorschaden ausgeschieden.

Danach hatte es in den italienischen Medien harsche Kritik am Champion gegeben. Der Ferrari-Chef bezeichnete unterdessen Massa als für den Titel "reif".

Zwischen dem in der WM-Wertung auf Rang zwei liegenden Brasilianer Massa und Räikkönen gebe es keine "Hierarchien".

Rückstand verkürzt

"Die einzige Hierarchie macht der Chronometer aus, unabhängig vom Piloten", sagte Montezemolo.

Mit seinem Sieg in Valencia verkürzte Massa den Rückstand in der Fahrerwertung auf Spitzenreiter und Mercedes-Pilot Lewis Hamilton auf sechs Punkte.

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