vergrößernverkleinern
Lewis Hamilton fährt seit 2007 für Mercedes McLaren © getty

Lewis Hamilton fährt am dritten Testtag in Monza im Auto seines Teamkollegen Bestzeit. Timo Glock rast in einen Reifenstapel.

Von Felix Götz

München ? Lewis Hamilton ließ Kimi Räikkönen keine Chance.

Drei Tage testeten die Teams auf der Rennstrecke in Monza die speziellen Aerodynamik-Pakete für wenig Abtrieb, die sie für den Großen Preis von Italien in drei Wochen benötigen.

Dabei präsentierte sich McLaren-Mercedes-Pilot Hamilton in bestechender Form. Er fuhr am letzten Test-Tag mit einer Runde von 1:22,967 Minuten die Bestzeit auf der italienischen Strecke.

Und das, obwohl er sich das Auto von Teamkollege Heikki Kovalainen ausgeliehen hatte.

Räikkönen chancenlos

Kimi Räikkönen konnte da nicht mithalten. Dem Ferrari-Pilot fehlten nach 79 Runden 0,404 Sekunden auf Hamilton.

Sensationell war die Leistung von Giancarlo Fisichella. Der Force-India-Pilot landete nach 114 Runden mit einem Rückstand von 0,665 Sekunden auf Rang drei.

Dahinter folgte Kazuki Nakajima mit Williams. David Coulthard fuhr die meisten Runden (120) und wurde mit dem Red Bull Racing Team Fünfter.

Glock mit Unfall

Der Deutsche Timo Glock raste im Toyota nach 79 Runden in einen Reifenstapel. Er musste mit 0,930 Sekunden Rückstand den Test abbrechen.

Der 26-Jährige blieb zwar unverletzt, war aber trotzdem unzufrieden: "Wir müssen analysieren, was das Problem war. Bis zum Unfall lief alles gut. Ich weiß nicht, warum es dann dazu kam. Ich glaube nicht, dass ich einen Fehler gemacht habe. Wir müssen uns die Daten genau anschauen."

Langsamster von zehn Testfahrern am dritten Tag war Jenson Button im Honda. Er hatte in seiner schnellsten Runde 1,354 Sekunden Rückstand.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel