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Sebastian Vettel holte in dieser Saison neun Pubkte für Toro Rosso © getty

Toro Rosso hat bereits zwei Kandidaten als Vettel-Ersatz im Auge. Aber auch ein deutscher Fahrer darf sich Hoffnungen machen.

Von Andreas Kloo

Für Sebastian Vettel ist der Wechsel zu Red Bull im nächsten Jahr ein weiterer Schritt nach oben auf der Karriereleiter. Sein aktuelles Team, Toro Rosso, vermisst ihn schon jetzt.

"Er hat uns einen riesigen Schritt nach vorne gebracht - es ist wirklich schade, ihn zu verlieren. Es gibt niemanden im Team, der nicht traurig ist, ihn am Ende der Saison gehen zu sehen", zeigt sich Toro Rosso-Mitbesitzer Gerhard Berger bei "autosport.com" enttäuscht.

Zwei ernsthafte Kandidaten

In die Trauer über Vettels Abgang mischt sich bei Toro Rosso die Frage, wer denn der richtige Nachfolger für den deutschen Newcomer ist.

Momentan gibt es zwei ernsthafte Kandidaten für den zweiten Platz im Cockpit neben Sebastien Bourdais: den Japaner Takuma Sato und den Schweizer Sebastien Buemi.

Beide werden nach dem Monza-GP (14.9.) Tests für Toro Rosso auf der Strecke in Jerez absolvieren. Buemi wäre ein logischer Nachfolger, da er bereits als Eratzfahrer für den Rennstall im Einsatz ist. I

Takuma Sato bringt mit 91 Grand Prix-Teilnahmen die notwendige Erfahrung mit. Zuletzt war er bis zum Abschied des Teams bei Super Aguri im Einsatz. "Sato hat bewiesen, dass er einen Platz in der Formel 1 verdient hat", wird Teamchef Franz Tost bei "motorsport.total" mit lobenden Worten für den 31-Jährigen zitiert.

Notausgang für Heidfeld

Möglicherweise springt aber bald ein dritter Fahrer auf das Wechselkarussell auf. Denn Nick Heidfelds Zukunft bei BMW ist weiterhin fraglich.

Sollten sich die Blau-Weißen gegen ihn entscheiden, wäre der Platz bei Toro Rosso das momentan einzig freie Cockpit in der Formel1 für den Mönchengladbacher.

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