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Max Mosley will nach 16 als FIA-Präsident abtreten © getty

Post von Max Mosley: Der FIA-Boss bekräftigt seinen Entschluss im Herbst abzutreten und schlägt seinen Nachfolger vor.

München - FIA-Präsident Max Mosley hat in einem Brief an die Mitgliedsklubs des Automobil-Weltverbandes bestätigt, dass er wie angekündigt im Herbst nicht zur Wiederwahl antreten wird.

Damit beendete der Brite Spekulationen, dass der zwischen FIA und der Teamvereinigung FOTA geschlossene Formel-1-Frieden durch seine erneute Kandidatur doch wieder in Gefahr geraten könnte (Mosley: Fehler, auf meinem Grab zu tanzen).

Todt "ideale Person"

Der 69-Jährige sprach sich in dem Papier außerdem für Jean Todt als Nachfolger aus.

Der ehemalige Ferrari-Boss sei die "ideale Person, um die Arbeit der vergangenen 16 Jahre fortzuführen und auszuweiten", schreibt Mosley.

Der Franzose sei "in allen Bereichen, in denen die FIA aktiv ist, zuverlässig". Bislang ist der Finne Ari Vatanen, Rallye-Weltmeister von 1981, der einzige Kandidat für Mosleys Nachfolge (Vatanen will Mosley ablösen).

Familiäre Pflichten

Auch wenn Mosley nach eigenen Angaben von vielen Seiten gebeten wurde, noch einmal über eine Kandidatur nachzudenken, bleibe er bei seiner Entscheidung.

Vor seinem 70. Geburtstag im nächsten Jahr wolle er beruflich kürzertreten, außerdem wäre eine weitere Amtszeit "unvereinbar mit den Verpflichtungen gegenüber meiner Familie, besonders nach unserem jüngsten Verlust", so Mosley. Sein Sohn Alexander war im Mai im Alter von 39 Jahren verstorben.

Mosley hofft, dass zur Führung der FIA ein "starkes, erfahrenes und kompetentes Team" gebildet wird.

Er selbst kann sich vorstellen, nach dem Ende seiner Amtszeit "eine bescheidene Rolle" bei der FIA zu spielen.

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