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Briatore (l.) leitet die Arbeitsgruppe Geld, Brawn ist für die Technik zuständig © imago

Die Formel-1-Teams gründen die Interessenvertretung FOTA. Luca di Montezemolo wird Präsident, Flavio Briatore Finanz-Hüter.

Monza - Die zehn Formel-1-Teams haben am Rande des Großen Preises von Italien in Monza (1. Training am Freitag ab 10 Uhr LIVE) eine gemeinsame Interessenvertretung gegründet.

Die FOTA (Formula One Teams Association) wählte Ferrari-Boss Luca die Montezemolo zu ihrem ersten Präsidenten, sein Stellvertreter ist John Howett von Toyota.

Die drei internen Arbeitsgruppen werden von Martin Whitmarsh (McLaren-Mercedes/Sport), Flavio Briatore (Renault/Geld) und Ross Brawn (Honda/Technik) geleitet.

Treffen mit Mosley

Hauptziel der FOTA ist die "Verbesserung des Spektakels im Sport bei gleichzeitiger Reduzierung der Kosten und Erhöhung der Einnahmen".

Dazu soll mit dem Autombil-Weltverband FIA und den von Bernie Ecclestone geführten kommerziellen Rechteinhabern zusammengearbeitet werden.

In Monza soll es ein erstes Treffen der FOTA mit dem umstrittenen FIA-Chef Max Mosley geben. Dabei soll es unter anderem um einen Vorschlag über neue Regeln in der Formel 1 gehen, den die Formel-1-Teams bis zum 3. Oktober bei der FIA vorlegen müssen.

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