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Wurde Lewis Hamilton wirklich Opfer einer Verschwörung? © getty

Nach der Zeitstrafe für Lewis Hamilton glauben einige britische Medien an Verschwörung und wollen jetzt Beweise gefunden haben.

München - Die Zeitstrafe für McLaren-Pilot Lewis Hamilton nach seinem Überholmanöver beim Großen Preis von Belgien in Spa versetzte Fans und Experten weltweit in Aufruhr.

Besonders empört war man in der Heimat des WM-Führenden.

Jetzt glauben einige britische Journalisten einen Anhaltspunkt für eine Verschwörung gegen den Briten gefunden zu haben.

Die "Daily Mail" berichtet, dass die drei Renn-Kommiassare, die über die Strafe für den McLaren-Piloten zu entscheiden hatten, das Verhör mit Hamilton nach dem Rennen gar nicht geleitet haben sollen.

Alan Donnelly, der bei den Rennen FIA-Präsident Max Mosley an der Strecke vertritt, habe diese Aufgabe übernommen, heißt es weiter.

Donnelly im Interessenkonflikt?

Der Grund für Aufregung in den britischen Medien ist die Londoner Firma Donnellys, die "Souvereign Strategy". Dem Unternehmer und FIA-Repräsentanten wird vorgeworfen, er habe sich von Geschäftsinteressen leiten lassen.

Glaubt man dem Boulevard-Blatt, soll Donnellys Firma mit der Straßen-Auto-Abteilung Ferraris zusammengearbeitet haben. Eine Verbindung mit dem Formel-1-Team habe allerdings nicht bestanden.

Der italienische Rennstahl soll zwar auf der Referenzliste der Firma gestanden haben, wurde aber vor einigen Monaten entfernt.

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