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Ari Vatanen wurde 1981 Rallye-Weltmeister vor dem Franzosen Guy Frequelin © getty

Der finnische Kandidat für das Amt des FIA-Präsidenten kritisiert, dass Max Mosley sich öffentlich für Jean Todt engagiert.

Berlin - Im Kampf um die Präsidenten-Rolle im Automobil-Weltverband FIA wirft der frühere Rallye-Weltmeister Ari Vatanen dem Noch-Amtsinhaber Max Mosley Parteilichkeit vor.

Der Finne kritisiert, dass sich Mosley öffentlich für Vatanens Konkurrenten Jean Todt engagiert. "Ich habe ihn gefragt, warum er sich nicht neutral verhält", sagte Vatanen in einem Interview in der Tageszeitung "Die Welt".

Der Brite habe geantwortet, "dass er im Prinzip auch völlig neutral wäre, andererseits habe er Jean versprochen, ihm zu helfen. Ich hätte mir gewünscht, dass sich Max da korrekter verhält."

Mosley wird im Oktober nach 16 Jahren seinen Platz an der Spitze der FIA räumen, auch als Teil der Einigung zwischen dem Weltverband und der Formel-1-Teamvereinigiung FOTA.

Vatanen und der frühere Ferrari-Teamchef und -Generaldirektor Todt aus Frankreich stellen sich am 23. Oktober in der FIA-Generalversammlung als Nachfolger des 69-Jährigen zur Wahl.

Schriftliche Empfehlung

Mosley hatte den Mitgliedern der FIA in einem Brief Todt als seinen perfekten Nachfolger empfohlen, nachdem Vatanen zuvor bereits als Erster seine Kandidatur angekündigt hatte.

Der FIA-Chef habe ihn vorab während eines gemeinsamen Mittagessens in Monte Carlo über diese Empfehlung informiert, sagte Vatanen: "Als normal habe ich das nicht empfunden."

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