vergrößernverkleinern
Lewis Hamilton führt in der WM-Wertung mit einem Punkt © getty

Beim Singapur-GP gehen die F-1-Piloten im Dunkeln auf die Strecke. Der WM-Führende Lewis Hamilton kommt bestens zurecht.

Von Jessica Pulter

München/Singapur - Vor Gericht hat Lewis Hamilton diese Woche einen Rückschlag einstecken müssen, als seinem Einspruch gegen die Zeitstrafe von Spa nicht stattgegeben wurde.

Doch beim Freien Training zum Grand Prix von Singapur (Qualifying, Sa., 15.45 Uhr LIVE) hat der Brite eine sportliche Antwort auf diese Entscheidung gegeben.

Der McLaren-Mercedes-Pilot wies die Konkurrenz in die Schranken und setzte mit 1:45.518 Minuten die beste Zeit des Tages .

Massa auf Rang zwei

Dicht auf den Fersen war Hamilton (78 Punkte) sein härtester Konkurrent im Kampf um die Weltmeisterschaft.

Felipe Massa (77 Punkte) kam im ersten Training bis auf acht Hunderstel auf die Bestzeit ran und lag auch im zweiten Training nur 41 Tausendstel hinter der Zeit von Hamilton.

Alonso bricht die silber-rote Phalanx

Im zweiten Training fuhr allerdings der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso die schnellste Zeit (1:45.654).

Vermutlich aber mit einem leichten Auto, während seine Konkurrenz die Boliden bereits aufs Qualifying einstellten.

Rosberg ist bester Deutscher

Bester Deutscher war in beiden Einheiten Nico Rosberg, der insgesamt auf Platz sechs landete, dicht gefolgt von Nick Heidfeld auf Platz neun.

Sebastian Vettel, der vor zwei Wochen seinen ersten Formel-1-Sieg feierte, kam mit der Strecke nicht so zurecht und landete nur auf dem 13. Platz.

Timo Glock wurde 10., Adrian Sutil blieb nur der 20. und letzte Rang.

Probleme für die Fahrer

Der erste Trainingstag auf der ersten Nachtstrecke der Formel-1-Geschichte bereitete einigen Teams allerdings Probleme.

Die Fahrer hatten aber weniger mit dem grellen Scheinwerferlicht zu kämpfen, als vielmehr mit der neuen Strecke in Singapur.

Eine Schlüsselstelle

Die Verantwortlichen hatten zwar viele Fahrbahnmarkierungen vorsorglich entfernt, doch eine Markierung kurz vor Start und Ziel brachte mehrere Fahrer im ersten Training in Bedrängnis.

Erst rutschte Jarno Trulli darauf aus, dann drehte sich Kovalainen auf dem Abschnitt. Rubens Barrichello landete mit seinem Honda kurz vor Schluss sogar in der Mauer.

Crash von Webber

Wesentlich früher war das erste Training für Mark Webber beendet.

Der Red-Bull-Pilot steuerte seinen Wagen bereits nach dem ersten Drittel des Trainings in einer Kurve in die Mauer und konnte erst eine halbe Stunde vor Ende des zweiten Trainings wieder auf die Strecke.

Insgesamt bleiben die beiden Crashs aber ohne große Folgen, beide Fahrer stiegen problemlos aus ihren Fahrzeugen aus.

Wer gewinnt den Grand Prix? Diskutieren Sie mit!

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel