Ferrari hat sich mit dem Tankunfall erneut zum Gespött der Formel 1 gemacht. Den Hohn hat sich die Scuderia redlich verdient.

Niemand ist vor Fehlern gefeit, sie gehören zur Formel 1 wie zum täglichen Leben. Und wie im täglichen Leben gilt in der Formel 1, dass man aus ihnen tunlichst lernen sollte.

Wer das nicht tut, gibt sich und seine Angestellten der Lächerlichkeit preis, wie es die Scuderia Ferrari in Singapur tat.

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Denn wer Millionensummen in die Konstruktion eines Autos pumpt, sollte in der Lage sein, dieses unfallfrei zu betanken.

Und wenn ein solcher Fauxpas wie der beim Boxenstopp Felipe Massas in Singapur vorkommt, sollte es ein Einzelfall sein.

Doch Kimi Räikkönen war erst vor gut einem Monat ein ähnliches Missgeschick unterlaufen.

Dass ihm damals die Schuld zugesprochen werden konnte und nun dem Mechaniker, der das elektronische Ampelsystem bediente, spielt eine untergeordnete Rolle.

Ferrari hat sich mit dem neuerlichen Tankunfall zum Gespött der ganzen Formel 1 gemacht.

Und spätestens, als Räikkönen in Singapur mit einem Fahrfehler kurz vor Schluss das Debakel für die Italiener perfekt machte, war klar:

Ferrari wird Hohn in seiner schlimmsten Form von Fans, Konkurrenz und Medien über sich ergehen lassen müssen.

Das Team, das einst Eddie Irvine auf drei Rädern wieder ins Rennen schicken wollte, hat mit einer weiteren Episode in der Geschichte der "Boxen-Trottel" eine grandiose Chance verpasst, sich im Kampf um die WM einen Vorteil zu verschaffen.

Nun können sie nur hoffen, in dieser denkwürdigen Nacht nicht den Titel verspielt zu haben.

Bei aller Toleranz: Es gibt es Fehler, die dürfen nicht passieren - zumindest wenn man Weltmeister werden will.

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