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Husarenritt: Mit dem zweiten Platz in Singapur feiert Nico Rosberg sein bestes F1-Ergebnis © getty

Von Platz neun startete Nico Rosberg in den Singapur-GP. Am Ende stand mit dem zweiten Rang das beste Ergebnisse seiner Karriere.

Singapur - Die Sektflasche kräftig schüttelnd jubelte Nico Rosberg auf der Siegerehrung nach dem Singapur-GP.

Mit dem zweiten Platz hinter Überraschungssieger Fernando Alonso aus Spanien hat der 23-Jährige das beste Ergebnis seiner Karriere in der Formel 1 eingefahren.

Nach dem chaotischen Rennbeginn sah es zunächst nicht so aus, als könne Rosberg auf dem Podium landen.

Der weitere Rennverlauf spielte dem gebürtigen Wiesbadener in die Karten, auch wenn es in der Schlussphase noch einmal richtig eng wurde.

Im Interview rekapituliert der Sohn von Formel-1-Weltmeister Keke Rosberg seinen bislang größten Triumph im Rennzirkus.

Frage: Herr Rosberg, in der Anfangsphase des Rennens sah es nicht danach aus, dass Sie hier mit Platz zwei das beste Resultat Ihrer Karriere erreichen würden, oder?

Nico Rosberg: Ja, als ich nach dem Start hinter Jarno Trulli hing, dachte ich schon, alles sei gelaufen. Mein Team sagte mir: 'Du musst vorbei oder alles ist aus.' Es hat eine ganze Zeit gedauert, und es war auch wirklich haarig, weil alle Räder blockiert hatten. Als ich es geschafft hatte, musste ich eine Qualifyingrunde nach der anderen fahren.

Frage: Bis dann zum ersten Mal das Safety-Car rauskam, Sie aber trotz gesperrter Boxengasse zum Tanken kommen mussten ...

Rosberg: Ich hatte gerade die Anweisung bekommen, in die Box zu kommen, als ich das Safety-Car sah. Ich dachte: Jedes Mal in diesem Jahr ist es das gleiche. Ich war wirklich sauer und hatte die Hoffnung schon aufgegeben, weil ich dachte: Das wars jetzt.

Frage: Warum ist aus dem Nachteil dann am Ende doch noch ein Vorteil geworden?

Rosberg: Das Safety-Car blieb länger draußen, und die anderen mussten auch reinkommen. Ich habe dann realisiert, dass ich vorne genug Vorsprung herausfahren konnte. Es lief dann alles für uns, was für mich und das Team großartig ist.

Frage: Wie war das Gefühl, ein Rennen anzuführen?

Rosberg: Es ist wirklich eine schöne Aussicht, an der Boxenmauer auf der Tafel P1 zu sehen. Der zweite Platz am Ende ist richtig toll, auch wenn es am Ende noch einmal ganz schön hart war. Denn ich hatte noch ein richtig schnelles Auto hinter mir.

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