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Flavio Briatore war von 2002 bis 2009 Teamchef bei Renault © getty

Der frühere Renault-Teamchef feixt sich eins nach seinem juristischen Erfolg über die FIA und wettert gegen deren Ex-Präsidenten.

Rom - Ungeachtet der von der FIA angekündigten Berufung feiert der frühere Renault-Teamchef Flavio Briatore seinen juristischen Erfolg gegen den Automobil-Weltverband.

Der Formel 1 will er aber bis auf weiteres fernbleiben. "Die Formel 1 wird lange Zeit ohne Briatore sein. Ich will mir Zeit für meine Vaterschaft nehmen", sagte der 57 Jahre alte Italiener im Gespräch mit "Sky".

"Ich habe auf der ganzen Linie gegen die FIA gewonnen. Das habe ich einem demokratischen Urteil zu verdanken, das die Legalität wieder hergestellt hat."

Und weiter: "Ich hoffe, dass dieses Urteil der erste Schritt in Richtung einer Wende nach den Jahren der Diktatur unter Max Mosley sein wird." 152665(DIASHOW: Briatores Karriere)

Schumacher-Rückkehr "gut"

Die von der FIA verhängte lebenslange Sperre sei eine Rache des Ex-Präsidenten Max Mosley gegen ihn gewesen, beteuerte Briatore erneut: "Das war seine Rache. Max Mosley liebt es, Leute zu bestrafen."

Das Comeback von Michael Schmacher bei Mercedes nach dreijähriger Pause und Fernando Alonsos Wechsel von Renault zu Ferrari bezeichnete Briatore als "die einzigen beiden guten Nachrichten" in einem ansonsten negativen Jahr.

Schumacher hatte er 1994 und 1995 bei Benetton zu dessen ersten beiden WM-Titeln geführt. Alonso war unter Briatores Regie 2005 und 2006 bei Renault Weltmeister geworden.

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