vergrößernverkleinern
Schnell unterwegs: Bruno Senna wurde zweiter in der Gesamtwertung der GP2-Serie © getty

Nach einer erfolgreichen GP2-Saison bringt sich der Neffe von Rennsportlegende Ayrton Senna für ein F-1-Cockpit ins Gespräch.

Von Maximilian von Harsdorf

München - Über vierzehn Jahre ist es her, dass die Ära Senna in der Formel1 ihr trauriges Ende fand.

Zurück bleibt die Erinnerung an eine Legende: Ayrton Senna holte in seiner Karriere drei Weltmeistertitel und 41 Siege bei 161 Grand-Prix-Starts.

Doch schon 2009 will erneut ein Senna in der Königsklasse des Motorsports für Furore sorgen.

Bruno Senna, der Neffe von Ayrton und bislang recht erfolgreich in der GP2-Serie aktiv, drängt es in ein Formel1-Cockpit. "Ich habe mit einigen Teams gesprochen", behauptet der Zweite der diesjährigen GP-2-Meisterschaft.

Der nächste Shootingstar für Red Bull?

Dabei könnte der 24-Jährige womöglich einen deutschen Shootingstar im Cockpit ablösen - jedenfalls macht er sich Hoffnungen. Sebastian Vettel, nach seinem Sieg in Monza in aller Munde, wird nach Ablauf der Saison von Toro Rosso zum Red Bull Racing Team wechseln.

Sein Cockpit ist für die kommende Saison noch unbesetzt. Und Senna betrachtet den Rennstall offenbar als "Möglichkeit" für seinen Einstieg in die Königsklasse.

Derzeit spricht aber nicht viel mehr als die langjährige Freundschaft von Teamchef Gerhard Berger und der Familie Senna für einen Wechsel.

Zurückhaltung bei Teams

Dass die Formel1-Fans den Brasilianer in der nächsten Saison wirklich in Aktion bewundern dürfen, darf noch lange nicht als gesichert gelten.

Bisher brachte Senna sich nämlich hauptsächlich selber ins Gespräch. Toro Rosso und Honda sagt man zwar vages Interesse an der Verpflichtung Sennas nach, konkrete Äußerungen oder Vertragsgespräche hat es aber bisher aber nicht gegeben.

Wunschtraum oder Wirklichkeit?

Senna sieht dennoch seine "Chance auf die Formel1".

Für den jungen Rennfahrer wäre es verständlicherweise ein Wunschtraum in die Fußstapfen seines berühmten Onkels treten zu dürfen.

Ob sich dieser Traum in naher Zukunft erfüllen wird, muss sich allerdings erst noch zeigen.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel