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Bruno Senna wurde in diesem Jahr Vize-Meister der GP2 © imago

Nicht nur mit Toro Rosso verhandelt der 24-Jährige über einen F-1-Einstieg 2009. Bald soll er zu Testfahrten ins Auto steigen.

Von Manuel Krons

München - Bruno Senna ist ein heißer Kandidat, wenn es um die Frage geht, welcher "Unbekannte" im nächsten Jahr den Sprung in die Formel 1 schaffen könnte. "Natürlich befassen wir uns mit der Formel 1. Meine Resultate in der GP2 waren nicht so schlecht. Ich könnte reif sein", sagte der 24-Jährige "Motorsport aktuell".

Wie der Neffe von Rennfahrer-Legende Ayrton Senna nun preisgab, befindet er sich gleich mit vier Rennställen im Gespräch: "Wir reden mit Toro Rosso, Honda, Williams und Toyota."

Zuletzt wurde Senna immer wieder mit Toro Rosso, dem Team seines väterlichen Berater Gerhard Berger in Verbindung gebracht.

Besondere Beziehung zu Berger

Entschieden sei allerdings noch nichts, erklärte Senna: "Ich habe keinen Vertrag mit Gerhard. Und wir haben auch keinen Vorvertrag mit Toro Rosso."

Dennoch macht er aus der besonderen Beziehung zu Team-Chef Berger keinen Hehl: "Gerhard ist für mich eine sehr wichtige Person. Er weiß einfach, mit wem man in der Szene reden muss - und wie man mit seinen Gesprächspartnern umgeht. "

Erste Testfahrten im Herbst

Im November soll Senna erstmals in einem F-1-Boliden testen, für welchen Rennstall, wollte er allerdings nicht verraten:

"Ich hätte schon vor Singapur in Jerez fahren sollen; dass war mal angedacht, aber dann doch zu kurzfristig."

"Alle warten auf Alonso"

Die Entscheidung über seine Zukunft hängt nach eigener Einschätzung des Brasilianers maßgeblich von Renault-Pilot Fernando Alonso ab.

"Im Moment warten alle darauf, wie Alonso sich seine weitere Lebensplanung vorstellt. Erst wenn das klar ist, wird klar, welche Möglichkeiten man als Neueinsteiger wirklich hat."

Die Cockpit-Verteilung für 2009 im Überblick...

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