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Der Odenwalder Timo Glock stand in bisher 19 Rennen einmal auf dem Podest © getty

Dem Hessen gelingt im 2. Training zu Toyotas Heimspiel beim Japan-GP eine Überrasschung. Die Titelrivalen liegen Kopf an Kopf.

Fuji - Timo Glock hat den WM-Rivalen Lewis Hamilton und Felipe Massa beim freien Training zum Großen Preis von Japan die Schau gestohlen und für eine faustdicke Überraschung gesorgt.

Mit seiner Tagesbestzeit von 1:18,383 Minuten rückte der Toyota-Pilot in Fuji sogar das Duell zwischen McLaren-Mercedes und Ferrari kurz in den Hintergrund und versetzte die japanischen Gastgeber in große Begeisterung.

"Dass es der erste Platz wurde, ist natürlich sehr schön. Das fühlt sich sehr gut an", sagte der 26-jährige Glock nach seiner rasanten Fahrt auf Platz eins ausgerechnet auf der Hausstrecke seines Arbeitgebers.

"Für Toyota ist es wichtig, gut auszusehen"

Von einer Vorführrunde für den anwesenden Konzern-Vorstand wollte der Wersauer nichts wissen, sagte aber: "Natürlich ist es für Toyota wichtig, hier gut auszusehen. Ich will doch in Hockenheim auch immer was zeigen."

Am Samstag (Quali ab 6.35 Uhr LIVE) und Sonntag hofft Glock nun auf einen Platz unter den Top Fünf.

Hamilton vor Massa

Für WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton aus Großbritannien mit dem McLaren-Mercedes reichte es in 1:18,463 nur zu Platz drei, direkt dahinter folgte sein Titel-Rivale im Ferrari, Felipe Massa (Brasilien/1:18,491).

"Ich bin zuversichtlich für den Rest des Wochenendes", sagte Hamilton, und auch Massa blieb optimistisch: "Ich bin zufrieden mit dem Auftakt. Wir werden angreifen."

Doppelweltmeister Fernando Alonso (Spanien/1:18,426) fuhr nach seinem Sieg in Singapur mit dem Renault auf Platz zwei.

Heidfeld wird Vorletzter

Die anderen Deutschen standen dagegen klar im Schatten des glücklichen Glock.

Sebastian Vettel aus Heppenheim belegte im Toro Rosso in dem äußerst dicht zusammenliegenden Feld Rang acht. Für Nico Rosberg (Wiesbaden/Williams-Toyota) reichte es zu Platz 13, Adrian Sutil (Gräfelfing/Force-India) fuhr auf Rang 16.

Nick Heidfeld aus Mönchengladbach kam im BMW-Sauber vier Tage nach seiner Vertragsverlängerung nur auf den enttäuschenden 19. und damit vorletzten Platz. Technische Probleme und eine unzureichende Balance nannte der 31-Jährige als Ursache.

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