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Die Strecke in Fuji wurde von Architekt Hermann Tilke umgestaltet © getty

Die Nachfolger-Strecke von Suzuka bot 2007 ein spektakuläres Debüt mit einem Chaos-Rennen bei Dauerregen.

München - Die Formel 1 gastierte in diesem Jahr erst zum zweiten Mal auf dem neuen Speedway am heiligen Berg Fujiyama.

Die Strecke gehört dem Rennstall Toyota, der mit dem Erwerb des Kurses ein Gegengewicht zum Suzuka-Kurs schaffen wollte, der im Besitz des japanischen Rivalen Honda ist.

Mit 1,5 Kilometern verfügt der Parcours über die längste Gerade aller Formel-1-Kurse, was Gelegenheit für zahlreiche Überholmanöver bietet.

Bei der Premiere im vergangenen Jahr goss es aus Kübeln. In einem wahren Chaos-Rennen setzte sich Lewis Hamilton als Sieger durch, während Ferrari als einziges Team beim Start mit Intermediates antrat und hernach chancenlos durch den Regen eierte.

In diesem Jahr kamen die "Roten" trocken über die Ziellinie und schafften zudem sie Bestzeit. Trotzdem ging der Sieg an ein anderes Team.

Sport1.de nennt die Fakten zum 16. Grand Prix des Jahres:

Rennergebnis 2008:

1. Fernando Alonso (Spanien) Renault

2. Robert Kubica (Polen) BMW-Sauber

3. Kimi Räikkönen (Finnland) Ferrari

Schnellste Rennrunde 2008:

Felipe Massa 1:18.426 Minuten

Anzahl Grands Prix:

2

Streckenlänge:

4,563 Kilometer

Anzahl der Runden:

67

Vollgasanteil:

60 Prozent

Längster Vollgasanteil:

1445 Meter

Top-Speed:

310 km/h

Fahrtrichtung des Kurses:

Im Uhrzeigersinn

Kurven:

16 (10 Rechts-, 6 Linkskurven)
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