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Timo Glock begann seine Formel-1-Karriere 2004 bei Jordan © getty

Toyota-Pilot Timo Glock glaubt nicht an einen "Heimsieg". BMW räumt Fehler bei der Reifenwahl ein. Die Stimmen zum Japan-GP.

München - Das Qualifying zum Großen Preis von Japan ist für die deutschen Piloten eher durchschnittlich verlaufen.

Toyota-Pilot Timo Glock, der im Training am Freitag sensationell schnellster Fahrer war und in Japan vor heimischem Publikum fährt, erkämpfte sich immerhin Rang acht.

Direkt dahinter landete Sebastian Vettel. Beide Fahrer waren mit ihrer Leistung zufrieden, auch wenn sie sich etwas mehr erhofft hatten.

Hinter Nico Rosberg, der fünfzehnter wurde, erwischte BMW-Pilot Nick Heidfeld einen rabenschwarzen Tag.

Sport1.de hat die Stimmen zum Japan-Grand-Prix zusammengestellt.

Lewis Hamilton (McLaren, Platz 1): "Ich bin eine richtig gute Runde gefahren, auch wenn sie nicht ganz perfekt war. In der letzten Kurve habe ich einen kleinen Fehler gemacht. Der Auftritt von Heikki und mir zeigt, wie phänomenal unser Team arbeitet. Wir glauben, dass wir für morgen eine gute Strategie haben."

Kimi Räikkönen (Ferrari, Platz 2): "Ich bin nicht völlig zufrieden, weil ich immer der Schnellste sein möchte. Ich bin guter Dinge für das Rennen."

Heikki Kovalainen (McLaren, Platz 3): "Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wir sind immer noch im Kampf um beide Weltmeisterschaften dabei. Also will ich für mein Team das bestmögliche Ergebnis herausholen."

Felipe Massa (Ferrari, Platz 5): "Das ist mit Sicherheit keine gute Ausgangsposition. Ich muss jetzt versuchen, so viele Punkte wie möglich zu holen, um meine Chance in der WM zu wahren."

Timo Glock (Toyota, Platz 8): "Am Anfang lief es gut. Dann wurde es schwierig, weil der Regen über Nacht den Gummi von der Strecke entfernt hat. Wir wollten eigentlich noch mehr. Morgen wird es ganz schwer, unseren Traum, vor heimischem Publikum zu gewinnen, zu erfüllen."

Sebastian Vettel (Toro Rosso, Platz 9): "Wir haben das beste aus der Situation gemacht. Am Ende hatten wir zu viel Benzin im Tank. Es wird für uns schwer, weil es hier sehr schwierig ist zu überholen. Aber das Rennen ist lang."

Nick Heidfeld (BMW, Platz 16): "Jetzt wissen wir, dass es die falsche Entscheidung war, in Q1 für die zweite Ausfahrt auf der härteren Reifenmischung zu bleiben. Nach meinen ersten Runden mit dem ersten Satz dieser Reifen wusste ich, dass ich mich auch mit den Prime-Reifen noch verbessern kann. So sind wir das Risiko eingegangen und haben den nächsten Satz davon aufgezogen. Natürlich wird es von so weit hinten extrem schwierig, im Rennen irgendwas zu erreichen. Aber wir haben gesehen, dass in der Formel 1 alles Mögliche passieren kann, und ich werde niemals aufgeben."

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): "Das Qualifying ist für uns nicht nach Wunsch gelaufen. Hauptgrund war eine Fehleinschätzung in Q1, was die Verbesserung der Strecke und den Einfluss der Reifen angeht. Wir haben beide Fahrer zwei Mal mit der härteren Reifenmischung losgeschickt, während das Umfeld schon in Q1 auf die weichere Mischung gewechselt hat. Der unerwartet hohe Zeitunterschied zwischen beiden Reifenmischungen hat dazu geführt, dass Robert gerade noch, Nick jedoch nicht mehr in Q2 vorgerückt ist.

Zusammengestellt von Felix Götz

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