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Lewis Hamilton fährt in Schanghai seinen 34. Grand Prix © getty

Das war eng für Lewis Hamilton. Erst kurz vor Ende des Qualifyings schiebt sich der WM-Führende ganz nach vorne.

Von Julian Meißner

München/Schanghai - Lewis Hamilton hat einen großen Schritt in Richtung seines ersten Weltmeister-Titels in der Formel 1 gemacht.

Der britische WM-Leader sicherte sich im McLaren-Mercedes am Samstagmorgen die Pole Position zum Großen Preis von China in Schanghai.

Für seinen schnellsten Umlauf benötigte er 1:36,303 Minuten.

Hinter ihm geht die Konkurrenz von Ferrari mit Kimi Räikkönen (Platz zwei) und Felipe Massa (3) ins Rennen, Vierter wurde Fuji-Sieger Fernando Alonso (Renault).

Hamilton nahe an der Perfektion

Der Brasilianer Massa ist mit fünf Punkten Rückstand bei noch zwei ausstehenden Rennen Hamiltons schärfster Verfolger im Titelkampf.

"Ich war nahe an der perfekten Runde", freute sich Hamilton nach seinem Coup.

Kubica enttäuscht

Sollte Hamilton am Sonntag gewinnen, müsste Massa mindestens Vierter werden, um beim WM-Finale in seiner brasilianischen Heimat Sao Paulo am 2. November noch eine Chance zu haben.

Robert Kubica, WM-Dritter im BMW-Sauber und ebenfalls noch mit Titel-Chancen, enttäuschte: Der Pole verpasste das letzte Qualifying-Segment und musste sich mit Startplatz elf begnügen.

Kubica war zwar nur auf Platz zwölf gefahren, profitierte aber von einem Motorwechsel des Sechsten Mark Webber (Australien), bei dessen Red Bull der Motor gewechselt wurde. Webber wurde deshalb um zehn Startplätze zurückversetzt.

Theissen ratlos

"Robert ist schon das ganze Wochenende mit dem Auto nicht klar gekommen", meinte ein ratloser Mario Theissen, Motorsportdirektor bei BMW.

Massa sagte: "Es war nicht einfach heute. Wie es im Rennen aussehen wird, kann man aber noch nicht sagen."

Vettel bester Deutscher

Bester Deutscher im Qualifying von Schanghai war Sebastian Vettel im Toro Rosso auf Rang sechs. Kubicas Teamkollege Nick Heidfeld wurde von Rang sechs auf den neunten Startplatz zurückgestuft, weil er nach Ansicht der FIA-Komissare David Coulthard im Red Bull behindert hatte.

Timo Glock im Toyota wurde Zwölfter, Nico Rosberg (Williams) landete auf Platz 14.

Adrian Sutil verbuchte immerhin einen Achtungserfolg, er bezwang seinen Force-India-Teamkollegen Giancarlo Fisichella und startet von Platz 19.

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