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Schumacher fuhr 249 Rennen in der F1 und belegte 91 Mal Platz eins © getty

Der Rekordweltmeister zeigt sich vom McLaren-Youngster tief beeindruckt. Ein Rennstall-Boss revidiert seine Kritik.

Von Manuel Krons

München - Nun hat sich auch Michael Schumacher öffentlich als Bewunderer von McLaren-Mercedes-Youngster Lewis Hamilton geoutet:

"Ich schätze ihn sehr. Denn was er in so kurzer Zeit erreicht hat - wie er als "Rookie" im vergangenen Jahr gegen Alonso gekämpft hat - dass spricht für sich", sagte der siebenmalige Weltmeister der "BBC".

Ob Hamilton jedoch besser sei als Schumachers "Ferrari-Ziehsohn" Felipe Massa, dazu hielt sich der 39-Jährige bedeckt.

"Ich bin immer etwas vorsichtig, wenn es darum geht, ob er der Beste ist, oder ob er besser ist als Felipe. Denn man muss auf die Umstände schauen - und die sind oft nicht klar von außen nachzuvollziehen", so Schumacher.

Briatore revidiert Hamilton-Kritik

Auch Flavio Briatore revidiert plötzlich seine jüngst geäußerte Kritik an Hamilton. "Ich habe einfach nur gesagt, dass es manchmal schwierig ist, wenn man so unter Druck steht", erklärte der Renault-Rennstall-Boss.

Zuletzt klangen die Worte des impulsiven Italieners noch etwas markiger. "Er (Hamilton) und McLaren waren schon vergangenes Jahr gut darin, mit einem 17-Punkte-Vorteil bei noch verbleibenden zwei Rennen zu verlieren", ätzte der 58-Jährige erst kürzlich und fügte noch hinzu: "Er ist nicht Muhammed Ali. Er ist ein Jungspund, der noch seinen Wert unter Beweis stellen muss."

"Wenn ich zocken müsste, würde ich auf Massa setzen"

Doch inzwischen glaubt Briatore, dass Hamilton aus der Erfahrung im letzten Jahr gelernt habe. "Es ist nur noch ein Rennen zu fahren. Wenn ich auf jemanden Geld setzen würde, dann würde ich mit Sicherheit auf Hamilton wetten. Er hat größere Chancen als jeder andere."

Doch vollkommen überzeugt vom Sieg des Silberpfeil-Piloten scheint Briatore nicht: "Aber wenn ich zocken sollte, dann würde ich auf Massa setzen. Denn wenn er gewinnen würde, brächte es mir mehr Geld ein."

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