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Stefano Domenicali ist Jean Todts Nachfolger als Ferrari-Teamchef © getty

Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali rügt die vielen Fehler der Roten. An Massas Titelgewinn glaubt er angeblich dennoch.

Ferraris Teamchef Stefano Domenicali glaubt noch an die WM-Chance von Felipe Massa am Sonntag beim Saisonfinale in Brasilien (1. Training, Fr. 13 Uhr LIVE ).

"Damit wir den Titel gewinnen, muss etwas Außerordentliches passieren, aber bis jetzt ist ja schon viel Außerordentliches geschehen", sagte Domenicali der italienischen Sporttageszeitung "Corriere dello Sport".

Der 37-Jährige räumte ein, dass Ferrari in diesem Jahr viele Fehler begangen habe. "Für unsere Standards inakzeptabel, und wir haben ja auch teuer bezahlt", sagte Domenicali.

Gegen Primadonnen

Trotz der Schwierigkeiten in der laufenden Saison werde sich Ferrari von den Piloten Felipe Massa und Kimi Räikkönen nicht trennen. "Massa hat sich in den letzten drei Jahren außerordentlich verbessert", sagte Domenicali.

"Räikkönen hat ein unglaubliches Talent, aber er hatte in diesem Jahr eine schwierige Phase. Ich bin sicher, dass er 2009 beweisen wird, wer er ist."

Domenicali betonte, Ferrari brauche sehr starke Fahrer, aber keine Primadonnen: "Wir brauchen Piloten, die die Mannschaft über alles andere stellen. Michael Schumacher war außerordentlich, der einzige Fahrer, der den Technikern erklären konnte, wie und wo sie das Auto ändern sollen."

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