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Lewis Hamilton feierte 2008 bisher vier GP-Siege © getty

Die F-1-Boliden auf dem Hungaroring beim Großen Preis von Ungarn hatten auch optisch einiges zu bieten.

Von Jessica Pulter

Budapest/München - Nachdem andere Teams wie Toyota schon das neue Heck mit einem verlängerten Flügel gefahren hatten, brachte auch Ferrari die "Haifischflosse" mit nach Budapest.

Nach ersten Versuchen bei Felipe Massa im Training ließ auch Weltmeister Kimi Räikkönen sich die stabilisierende Finne hinter dem Lüftungszugang für den Motor montieren und steigerte so seine Rundenzeiten.

Die McLaren reagierten auf das neue Element sofort mit der Montage der "Dumbo-Wings".

Spürbare Verbesserung

Die beiden Flügel sorgen auf der Nase des Mercedes ebenfalls für mehr Stabilität und waren zuvor schon bei Honda zu sehen.

"Die Balance des Autos hat sich damit spürbar verbessert", meinte Fahrer Lewis Hamilton, der das unter Beweis stellte und sich im Qualifying die Pole Position sicherte.

Sport1.de hat die weiteren Top Facts des Ungarn-Wochenendes.

Bei Glock dreht sich der Magen

Toyota-Pilot Timo Glock hatte in den vergangen beiden Wochen nicht nur seinen Crash vom Hockenheimring zu verdauen, auch eine Lebensmittelvergiftung schlug dem Deutschen kräftig auf den Magen.

"Ich hatte Probleme während des Rennens, weil ich anscheinend etwas viel getrunken habe. Da war wohl viel Luft im Magen", meinte Glock, der in Ungarn mit Platz zwei sein bestes Formel-1-Ergebnis schaffte.

BMW entgeht Desaster

Nicht nur das enttäuschende Qualifying von Nick Heidfeld am Samstag, auch das Rennen lief überhaupt nicht nach dem Geschmack von BMW-Sauber.

"Das Rennen ist komplett an uns vorbeigelaufen", musste BMW-Motorsportdirektor Dr. Mario Theissen zugeben. "Beide Fahrer konnten zu keinem Zeitpunkt die Rundenzeiten fahren konnten, die normal sind."

Dabei können sich die Blau-Weißen noch bei Massa bedanken, dass das Wochenende nicht ganz in einem Desaster endete.

Formel 1 verlängert in Ungarn

Bernie Ecclestone hat den bestehenden Vertrag mit dem Hungaroring vorzeitig um weitere fünf Jahre verlängert.

Der Kurs in Budapest bleibt damit bis mindestens 2016 Bestandteil im Renn-Kalender.

Seit 1986 finden dort Formel-1-Rennen statt - Ungarn war damals das erste Ostblock-Land, das den Motorsport-Zirkus beherbergte.

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