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Enttäuscht sitzt Felipa Massa nach seinem Ausfall auf dem Ferrari © imago

Mitleid mit Pechvogel Massa, aber auch dickes Lob für den Brasilianer. Doch Räikkönen bekommt sein Fett weg. Die Pressestimmen:

München - Mitleid mit Pechvogel Massa, aber auch dickes Lob für den brasilianischen Ferrari-Piloten.

Dagegen gehen die internationalen Medien nach dem Ungarn-GP in Budapest mit Weltmeister Kimi Räikkönen gar nicht zimperlich um.

Timo Glocks Podiumsplatz im Toyota wird schon als halbes Wunder betrachtet.

ITALIEN:

"Gazzetta dello Sport": "Was für ein Pech, Felipe! Ferrari wieder einmal k.o., Kovalainen siegt. Die 350 Meter zwischen dem Start und der letzten Kurve der Rennstrecke von Budapest waren Schauplatz von einem der schönsten Events in der Formel 1. Massa hat ein perfektes Rennen bestritten, niemand hätte ihm den Sieg wegnehmen können, wenn der Motor nicht zusammengebrochen wäre. Ferrari weiß jedoch jetzt, dass Massa ein Starpilot ist."

"Corriere dello Sport": "Beeindruckender Massa: Sein Auto verrät ihn drei Runden vor dem Triumph beim Grand Prix in Ungarn. Von seinem Ausfall profitiert Kovalainen. Doch Massa ist der eigentliche Sieger dieses Duells. Ferrari ist mit den Rivalen zu großzügig."

"Tuttosport": "Massa ist super, doch Ferraris Motor bricht zusammen. Massa ist beim Start nicht zu bremsen, er verteidigt fabelhaft seinen Vorsprung. Doch das Schicksal ist gegen ihn. Räikkönen enttäuscht, er zeigt ein wenig Lebendigkeit in der Endphase. Er scheint nur die fahle Kopie des glanzvollen Piloten der vergangenen Monate zu sein. Dieser Räikkönen ist nicht der Pilot, den Ferrari braucht."

"Corriere della Sera": "Verrauchter Sieg. Drei Runden vor Schluss bricht Massas Auto zusammen. Dabei hatte der Brasilianer das schönste Rennen seines Lebens bestritten. Nichts kann einen Piloten nach einem derartigen Rennen trösten. Massa war großartig."

SPANIEN:

"AS": "Nach einigen unglaublichen Zwischenfällen ein unerwartetes Podium: Kovalainen, Glock und Räikkönen. Alonso streichelt das Podium."

"Marca": "Kovalainen, ein überraschender Held. Ein Podium mit einem Toyota bei einem Rennen ohne außergewöhnliche Bedingungen grenzt an ein Wunder."

ENGLAND:

"Sun": "Es hätte schlimmer kommen können. Der Hattrick-Traum wurde zerfetzt, aber Massas Totalschaden hat einen Totalschaden für Hamilton verhindert."

"Times": "Schwer zu sagen, ob dieser Nachmittag der Extreme Hamilton nach vorne gebracht oder zurückgeworfen hat."

"Mirror": "Ein schlechter Tag, aber ein tolles Resultat für Hamilton."

"The Independent": "Kovalainen feierte seinen ersten Sieg in einem Rennen, das eigentlich das von Massa war. Doch diesmal hat sich das Glück auf seine Seite gewandt, nachdem es ihn die meiste Zeit der Saison ignoriert hatte."

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