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Michael Schumacher (r.) wurde mit Ferrari fünf Mal Weltmeister © getty

Der Rekordchampion reagiert auf Barrichellos Ankündigung, ein "Enthüllungsbuch" über die Zeit bei Ferrari zu schreiben, spöttisch.

Von Manuel Krons

München - Rubens Barrichellos Ankündigung, ein "Enthüllungsbuch" über die gemeinsame Ferrari-Zeit mit Michael Schumacher zu schreiben, erhitzte vergangene Woche die Gemüter der Formel-1-Fans.

Nun kontert Schumacher die Attacken seines einstigen Teamkollegen: "Man kann niemanden per Vertrag langsamer machen", erwiderte der Rekordchampion auf die Angriffe seines ehemaligen Wasserträgers im "Express".

"Wenn er schnell ist, ist er schnell, dann ist er die Nummer eins", stellte der siebenmalige Formel-1-Weltmeister fest (Barrichello plant Enthüllungsbuch) .

Zahlreiche sportliche Demütigungen

Schumacher erwiderte damit die öffentlichen Drohungen ("Es wird der richtige Zeitpunkt zum Auspacken kommen") des offenbar zutiefst frustrierten Brasilianers.

Barrichello, der für die kommende Formel-1-Saison noch immer auf das Angebot eines Rennstalls wartet, musste in seiner Karriere zahlreiche sportliche Demütigungen hinnehmen.

Noch ohne Cockpit

Legendär ist die Szene beim Österreich-Grand-Prix 2002, als Ferrari-Teamchef Jean Todt den in Führung liegenden Brasilianer mit den Worten "Let Michael pass for the Championship" aufforderte, den Sieg an Schumacher abzutreten.

"Rubinho" fuhr in der abgelaufenen Saison für das Honda-Team (Ergebnisse). Doch da man dort auf die Dienste des Rekord-GP-Teilnehmers keinen Wert mehr legt, droht Barrichello nun das unfreiwillige Karriereende.

Barrichello bildete in der Zeit von 2000 bis 2005 mit Schumacher das Fahrer-Duo bei Ferrari (Cockpit-Verteilung 2009).

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